Geld regiert die Welt: Ist die Welt bei der WM zu Gast bei Feinden?

BLICK.de-Reporter Markus Pfeifer teilt seine Gedanken zur USA und dem Fußballgroßereignis

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Erinnert ihr Euch noch an die Fußball-WM 2006? Deutschland erlebte das „Sommermärchen“ mit Fußballbegeisterung, Spannung und tollem Miteinander. „Die Welt zu Gast bei Freunden“ war das Motto.

Das hätte sich keiner ausgemalt vor 20 Jahren...

Zwar gab´s auch damals schon Sorgen durch die Kriege in Nahost, doch vermutlich wären nur wirklich große Pessimisten in der Lage gewesen, sich die Welt so vorzustellen wie sie heute ist.

Die USA sind längst kein Vorbild in Sachen Freiheit mehr, erleben Rassismus, Hetze und Fanatismus. Sie pochen weltweit auf das Recht des Stärkeren und andere folgen dem Wahn bei Rüstung, Überwachung und KI, die sich vielleicht irgendwann als große Dummheit herausstellt.

Unwürdiger Umgang mit WM-Teilnehmern

Wie das Land als Gastgeber der Fußball-WM mit Sportlern aus Senegal, dem besten afrikanischen Schiedsrichter oder iranischen Teammitgliedern umgeht, ist unwürdig. Wäre das bei den letzten Weltmeisterschaften in Katar oder Russland passiert, wäre die Empörung groß gewesen.

Doch im großen Spiel mit viel Geld, Macht und etwas Fußball wird heute lieber weggeschaut.

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