Keiner will mehr Windkraft? Da braucht es neue Ansätze

Warum der Widerstand wächst – und was Akzeptanz fördern könnte

Region

Widerstand gegen zahlreiche neue und geplante Windkraftanlagen oder die Festlegung entsprechender Gebiete durch den neuen Regionalplan gibt es derzeit vielerorts oder gefühlt fast überall. Die Gründe sind breit gefächert, von pauschaler Ablehnung bis zur differenzierten Betrachtung.

 

Moderne Anlagen verändern die Debatte: Größe, Nähe und Standortwahl

Zu Letzterer gehört die berechtigte Kritik daran, dass die modernen Anlagen, die heute oft dreimal so groß sind wie die früheren Modelle, nicht nur nah an die Menschen rücken, sondern oft auch in die wenigen noch einigermaßen naturnahen Gebiete.

 

Flächenziel auf dem Prüfstand: Umsetzbarkeit in dicht besiedelten Landkreisen

Ob das pauschale Flächenziel für Windkraft auch in dicht besiedelten Landkreisen umsetzbar ist, müsste diskutiert werden.

 

Finanzielle Schieflage: Gewinne bei Eigentümern und Betreibern, wenig für Kommunen

Das gilt auch für den finanziellen Aspekt. Denn aktuell ist das System so, dass nur Flächeneigentümer und Betreiber viel Geld verdienen, während Kommunen wenig und Nachbarn nichts davon haben.

 

Was Akzeptanz fördern könnte: Gemeinwohl, Speicher und mehr Respekt vor Natur und Landschaft

Gemeinwohlfördernde Konzepte, dazu auch netzdienliche und nicht nur aufs Geldverdienen ausgelegte Speicherkonzepte sowie etwas mehr Respekt vor Landschaft und Natur sind gefragt, wenn die Windkraft mehr Akzeptanz bekommen soll.

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