Nach Last-Minute-Storno: Wie zwei Frauen aus dem Erzgebirge doch noch ihren Traumurlaub erlebten

Reisebericht und Impressionen aus Korfu

Korfu/Griechenland

Eigentlich sollte unser Urlaub im September nach Kroatien gehen. Vier Tage vor Abreise bekamen wir jedoch die ernüchternde Nachricht vom Reiseveranstalter: Die Reise fällt aus.

Neues Reiseziel

Erst einmal traurig und enttäuscht, entschieden wir uns kurzerhand, innerhalb eines Tages ein neues Ziel zu buchen. Die Wahl fiel auf Korfu und so starteten wir statt am Samstag erst am Montag in unser Abenteuer.

Lustige Begegnung

Bereits am Leipziger Flughafen begann der Urlaub mit einem Lächeln: Drei Männer, die uns nach unserer Herkunft fragten, errieten sofort "Arzgebirg!" und scherzten ein wenig mit uns. Ein lustiger Start in eine doch sehr spontane Reise.

Tipp 1: Auto oder Roller mieten

Nach rund zwei Stunden Flug landeten wir auf der wunderschönen Insel und der erste Tag stand ganz im Zeichen unserer ersten Mission: Mietwagen abholen und ins Hotel fahren, was sich an der Ostküste der Insel befand.

Stadt mit Flair

Am zweiten Tag genossen wir Entspannung pur und verbrachten den Tag chillend am Meer. Am dritten Tag wollten wir Korfu-Stadt erkunden, doch auf dem Weg dorthin gab es eine Autopanne. Die Autovermietung half schnell und wir bekamen ein Ersatzauto. Korfu-Stadt selbst ist wunderschön - Mein Tipp 2: unbedingt durch die engen Gassen schlendern, in kleinen Lädchen stöbern und die lebendige Atmosphäre erleben.

Buchten laden zum Verweilen ein

Der vierte Tag lud zu einer Küstentour ein. Mein Tipp 3: Einfach drauf losfahren, zwischendurch Google nutzen oder Einheimische nach ihren Lieblingsbuchten fragen - so entdeckt man versteckte Paradiese, die in keinem Reiseführer stehen.

Porto Timoni als das absolute Highlight

Am fünften Tag führte uns der Weg zur Bucht Porto Timoni. Der Ausblick ist spektakulär, doch der enge Weg über Stock und Stein bei rund 30 Grad Sonne ist anstrengend, vor allem rückzu, wenn es bergauf geht. Mein Tipp 4: Sonnenschutz, Kopfbedeckung, festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind Pflicht - ich selbst habe einen kleinen Sonnenstich kassiert, aber die Aussicht hat sich gelohnt.

Sonnenuntergang an der Westküste

Am sechsten Tag besuchten wir den berühmten Canal D‘amour (im Norden). Die Geschichte besagt, dass Paare, die durch den schmalen Kanal schwimmen, für immer zusammenbleiben werden.

Später fuhren wir weiter und genossen wir die Aussicht vom 7th Heaven Café in Peroulades, das einen atemberaubenden Blick über das Meer bietet. Den Abend ließen wir bei einem unvergesslichen Sonnenuntergang am Strand Paralia Agios Stefanos ausklingen. Das war wirklich ein perfekter Tag.

Schon gewusst?

Wer es noch nicht wusste: Auf Korfu gehört Klopapier nicht in die Toilette, sondern in den Mülleimer - eine kleine Umstellung, aber man gewöhnt sich daran.

Außerdem sind die Straßen auf Korfu sind teilweise sehr eng, weshalb man mit großen Fahrzeugen schon mal ins Schwitzen kommen kann. Glücklicherweise hatten wir ein kleineres Auto und beim nächsten Mal würden wir jedoch einen Roller nehmen, da man damit noch flexibler unterwegs ist.

Eine Reise ins Herz

Fazit: Mitte September ist eine optimale Reisezeit. Das Meer war mit rund 25 Grad angenehm warm, täglich schien die Sonne und die Temperaturen lagen bei etwa 30 Grad. Für mich steht fest: Korfu sieht mich wieder.

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