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Academy vergibt zum 94. Mal den begehrtesten Preis Hollywoods

Nadines Blick auf die Oscars Das sind die Nominierten im Jahr 2022

Nadines Blick auf die Oscars
Los Angeles. 

Am 27. März heißt es bereits zum 94. Mal "And the Oscar goes to...". Um 20 Uhr Ortszeit startet am kommenden Sonntag im Dolby Theatre in Los Angeles die Verleihung des begehrtesten Preises Hollywoods, der Oscars. Wer bei uns in Deutschland die Verleihung live mit verfolgen möchte, sollte sich eventuell einen starken Kaffee bereit stellen, da durch die Zeitverschiebung die Awardshow erst um 2 Uhr in der Nacht zum Montag startet. ProSieben überträgt live aus L.A. Damit der Abend bzw. die Nacht allerdings nicht zu lang wird, werden einige der Preise bereits im Vorfeld vergeben und das Überreichen einiger Oscars lediglich in einem Einspieler gezeigt. 

Drei Moderatorinnen begrüßen Publikum 

Durch den Abend führen werden in diesem Jahr gleich drei Moderatorinnen. Nachdem in den letzten Jahren die Verleihung komplett ohne Moderator über die Bühne ging, übernehmen 2022 Amy Schumer, Wanda Sykes und Regina Hall diesen Part. Und wie gefühlt in jeden Jahr sind einige Filme gleich wieder in zahlreichen Kategorien nominiert und werden daher vermutlich nicht ganz leer ausgehen. Seit einigen Jahren sind auch immer wieder Filme von den großen Streaming-Plattformen, wie Netflix oder AppleTV+, in der Liste der Nominierten zu finden. Meiner Meinung nach eine wirklich gute Änderung, bedenkt man, dass bereits vor der Pandemie, in der Kinos lange Zeit geschlossen blieben, Blockbuster ihre Premiere auf dem heimischen Bildschirm und nicht auf der großen Leinwand feierten. 

Erstmals Vergabe von Publikumspreis 

In über 20 Kategorien wird die Academy of Motion Picture Arts and Sciences den wichtigsten Preis Hollywoods vergeben. Mit seinen insgesamt zwölf Nominierungen hat der Film "The Power of the Dog" auf jeden Fall schon einmal gute Chancen. Erstmals wird übrigens auch ein Publikumspreis vergeben, wodurch auch nicht nominierte Filme eine Chance auf einen Oscar haben. Der Marvel-Blockbuster "Spiderman: No Way Home" scheint dafür ein heißer Favorit zu sein. Auch Künstlerinnen und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum sind in diesem Jahr wieder nominiert. So unter anderem Hans Zimmer für die "Beste Filmmusik" in "Dune", Maria Brendle und Nadine Luchinger in der Kategorie "Bester Kurzfilm" mit "Ala Kachuu - Tale and Run" sowie Gerd Nefzer für "Beste visuelle Effekte" in "Dune". 

Damit ihr wisst, wer in diesem Jahr die Chance auf einen Goldjungen hat und wer vielleicht schon einmal seine Dankesrede vorbereiten sollte, haben wir für euch die Nominierten in den wichtigsten Kategorien zusammengefasst.

Bester Film: 

  • "Belfast"
  • "CODA"
  • "Don't Look Up"
  • "Dune"
  • "Drive My Car"
  • "King Richard"
  • "Licorice Pizza" 
  • "Nightmare Alley"
  • "The Power of the Dog"
  • "West Side Story". 

Beste Hauptdarstellerin:

  • Kristen Stewart in "Spencer"
  • Olivia Coleman in "Frau im Dunkeln"
  • Jessica Chastain in "The Eyes of Tammy Faye"
  • Nicole Kidman in "Being the Ricardos"
  • Penelope Cruz in "Parallele Mütter"

Bester Hauptdarsteller: 

  • Andrew Garfield in "Tick, Tick... Boom"
  • Benedict Cumberbatch in "The Power of the Dog"
  • Javier Bardem in "Being the Ricardos"
  • Will Smith in "King Richard"
  • Denzel Washington in "The Tragedy of Macbeth"

Beste Nebendarstellerin: 

  • Judi Dench in "Belfast"
  • Kirsten Dunst in "The Power of the Dog"
  • Jessie Buckley in "Frau im Dunkeln"
  • Ariana DeBose in "West Side Story"
  • Aunjanue Ellis in "King Richard"

Bester Nebendarsteller: 

  • Ciaràn Hinds in "Belfast"
  • Troy Kotsur in "CODA"
  • Jesse Plemons in "The Power of the Dog"
  • J.K Simmons in "Being the Ricardos"
  • Kodi Smit-McPhee in "The Power of the Dog"

Beste Regie: 

  • Steven Spielberg für "West Side Story"
  • Jane Campion für "The Power of the Dog"
  • Kenneth Branagh für "Belfast"
  • Ryusuke Hamaguchi für "Drive My Car"
  • Paul Thomas Anderson "Licorice Pizza"

Bestes Originaldrehbuch:

  • "Der schlimmste Mensch der Welt" von Joachim Trier und Eskil Vogt
  • "King Richard" von Zach Baylin
  • "Belfast" von Kenneth Branagh
  • "Don't Look Up" von Adam McKay und David Sirota
  • "Licorice Pizza" von Paul Thomas Anderson

Bester fremdsprachiger Film: 

  • "Drive My Car" aus Japan
  • "Der schlimmste Mensch der Welt" aus Norwegen
  • "Flee" aus Dänemark
  • "The Hand of God" aus Italien
  • "Lunana: Das Glück liegt im Himalaya" aus Bhutan

Bester Song: 

  • "No Time to Die" aus "Keine Zeit zu sterben" von Billie Eilish und Finneas O'Connell
  • "Dos Oruguitas" aus "Encanto" von Lin-Manuel Miranda
  • "Be Alive" aus "King Richard" von Beyoncé und Dixson
  • "Down to Joy" aus "Belfast" von Van Morrison
  • "Somehow You Do" aus "Four Good Days" von Diane Warren

Neben den genannten Kategorien vergibt die Academy auch Oscars für den "Besten animierten Film", den "Besten Dokumentarfilm", den "Besten Dokumentarkurzfilm", den "Besten Kurzfilm" sowie den "Besten animierten Kurzfilm". Außerdem wird das "Beste adaptierte Drehbuch", der "Besten Schnitt", der "Beste Ton", die "Beste Kamera", die "Besten visuellen Effekte", das "Beste Kostümdesign", das "Beste Make-up und die besten Frisuren", die "Beste Filmmusik" sowie das "Beste Szenenbild" ausgezeichnet. 

 

 
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