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Wie Bücher dein Leben retten können

Denas Kommentar Geplagt von Angstzuständen, Depressionen und Co.

Denas Kommentar

Während Corona uns bereits fast drei Jahre lang begleitet, verfallen viele Menschen in Depressionen. Ebenso entwickeln sich Angstzustände. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich noch nie Berührungen mit fremden Menschen oder Menschen, die mir nicht nah genug standen, als erträglich empfand. Durch Corona wurde das schlimmer, da ich mir ständig die Hände waschen und desinfizieren musste oder wollte. Ich malte mir einzelne Gedanken aus, was für Bakterien meine Haut plagen. Ich verlor mich selbst in einem ständigen Putzfimmel. Manchmal machten mich meine Gedanken so verrückt, dass ich meinen Schultern, mein Gesicht, meine Nagelhaut oder meine Kopfhaut aufkratzte. Viele Personen werden sich jetzt darüber echauffieren, dass es schlimmere Dinge als das gibt. Natürlich, gibt es die. Jedoch heißt es nicht, dass die Meinungen derer, die genau das, was ich erlebt habe, trivial sind. Ihr solltet euch eins merken: Nur, weil ihr Dinge erlebt, die für andere Personen unwichtig sind, sind sie nicht insgesamt bedeutungslos. 

 

"Lesen ist doch langweilig, ich schaue lieber eine Serie"

Wer Bücher gerne liest und wer nicht, ist jedem selbst überlassen. Manchen hilft es, sich durch Serien abzulenken. Ein Geschehen, was sie genau vor Augen haben. Personen, die Bücher lesen als langweilig einstufen, sehen nur Worte. Doch was sehen die anderen? Ganz einfach: eine andere Welt. Eine Welt, wo sie vom Alltag fliehen können. Eine Welt, wo sie nicht sie selbst sind, sondern die Person, die sie gerne sein wollen. Viele Personen werden beispielsweise vom Selbstzweifel geplagt. Sie malen sich die schlimmsten Gedanken aus und suchen immer nur an sich selbst Fehler. An die Menschen, die darunter leiden: Natürlich könnt ihr euch irgendwelche Magazine kaufen, wo es "10 Tipps zum Selbstbewusstsein" gibt. Oder ihr könnt euch mit euch selbst befassen, Bücher lesen und seien es Fantasy-Bücher, wo ihr die Charaktere bewundernswert findet. Auch die kleinsten Dinge oder Situationen, die dem Charakter passieren, lehren einen mehr an sich selbst zu glauben. Der Autor möchte immer einen Zweck erfüllen und euch etwas beibringen. 

 

Ziel des Artikels:

Was möchte ich nun mit diesem Artikel erreichen? Ich möchte, dass ihr wisst, dass man nicht alleine ist. Nur weil ihr bei euch Zuhause alleine seid, seid ihr nicht auf der Welt alleine. Es gibt so viele Menschen, die Zweifel an sich selbst hegen. Nehmt euch Zeit für euch selbst, auch wenn ihr immer zuerst allen anderen außer euch selbst helft. Mein Therapeut sagte mir einst: "Du kannst nicht andere Personen heilen, bevor du dich selbst geheilt hast". Kurzfassung: Er hatte recht. Auch wenn Corona die Freizeitaktivitäten deutlich hemmt, kann man sich selbst lieben lernen. 


Erfahrungen mit Büchern

Ich habe erst Ende letztes Jahres wieder deutlich mehr angefangen zu lesen. Dabei hat mir eine Freundin geholfen, die mehr Bücher statt Kleidung besitzt. Durch das Lesen findet man wieder zu sich selbst. Natürlich ist es nicht gesund, nur zu lesen, weil man sich nicht mit der Realität auseinandersetzen möchte. Aber es hilft dabei, sich abzulenken und regt zum Nachdenken an, wie Musik. Man kann das Leben der Charakter aus eigenen Augen sehen, ohne, dass man Konsequenzen aus der Handlung ziehen muss. Meine Freundin meinte: "In Büchern ist alles möglich. Du möchtest eine Elfe sein? Hier, das passende Buch für dich. Du magst Drachen? Welche Farbe bevorzugst du?" Sie hat auch mir auch etwas geschrieben, was viele, auch ich, nachempfinden können: "Es ist, als würde mein Herz nur zwischen den Zeilen schlagen und meine Seele zwischen den Seiten gehören". Wunderschön. Das Leben ist metaphorisch gesehen, wie ein Ozean. Man schwimmt und schwimmt, findet aber kein Land. Bücher und andere Hobbys bilden eine kleine Insel, wo man sich vom Tagesgeschehen ausruhen kann. Ich wünsche jeden, dass er sich eine kleine Insel bauen kann. Und wenn er noch nicht bereit ist, schwimm weiter. 


 

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