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Enduro-WM gestartet - Zschopau nach wie vor im Kalender

MOTORSPORT EnduroGP gastierte in Edolo

Edolo/Italien.. 

Eine Woche nach dem ebenfalls verspäteten Saisonauftakt der Enduro-Weltmeisterschaft im portugiesischen Marco de Canaveses stand an diesem Wochenende der zweite Lauf im norditalienischen Edolo statt. Anfang der kommenden Woche will der MSC Rund um Zschopau e. V. im ADAC entscheiden, ob man den bereits im vorigen Jahr geplanten, dann abgesagten und nun für das Wochenende vom 8. bis 10. Oktober 2021 neu terminierten Weltmeisterschaftslauf durchführen und die Vorbereitungen darauf weiter voran treiben bzw. forcieren wird, oder gegebenenfalls doch wieder vorsichtshalber den Stecker zieht.

 

Favoriten wieder vorn

 

In Edolo gewann der EnduroGP-Vizeweltmeister und E3-Weltmeister des Vorjahres, der Brite Brad Freemann, wie vor Wochenfrist am ersten Fahrtag die Overall-Wertung und damit einhergehend natürlich seine Klasse E3. Nachdem er bis vorm letzten Test noch auf Platz zwei gelegen hatte, knallte er im Extrem-Test zum Abschluss bei einer Fahrzeit von unter zwei Minuten eine Fabelzeit hin, nahm den bis dahin führenden Wil Ruprecht acht Sekunden auf einen Schlag ab und schnappte so dem Australier den Sieg noch weg. Am Ende hatte er mit seiner kumulierten Gesamtprüfungszeit von 57:57,37 Minuten 2,32 Sekunden Vorsprung auf Will Ruprecht, dem zumindest der Klassensieg in der E2 blieb. Gesamtdritter wurde der Zweitplatzierte der E2-Kategorie, der Spanier Josep Garcia. In der kleinsten Hubraumklasse, der E1, nutzte der amtierende Weltmeister Andrea Verona seinen Heimvorteil und gewann ebenso wie in Portugal den ersten Tag. In der klassenübergreifenden Gesamtwertung belegte der Italiener den vierten Rang.

Am zweiten Tag gestaltete Brad Freeman die Sache eindeutiger zu seinen Gunsten und gewann mit 27,47 Sekunden Vorsprung, wiederum vor Will Ruprecht. Gesamtdritter sowie E2-Zweiter wurde der amtierende EnduroGP- und E2-Weltmeister Steve Holcombe, ebenfalls aus Großbritannien. Andrea Verona gewann als wiederum Gesamtvierter erneut die Klasse E1.

Der Internationale Deutsche Enduro Meister 2020, der Neuseeländer Hamish Macdonald, mischt auch in diesem Jahr weit vorn in der Enduro-WM mit. In Italien belegte er nach Platz sechs am Samstag am Sonntag, trotz einer Knie- und Fußverletzung vom Vortag, den siebenten Gesamtrang.

 

Luca Fischeder macht in Junioren-WM eine gute Figur

 

Nachdem sich Edward "Eddi" Hübner aus Penig in Portugal den Arm gebrochen hatte, war Luca Fischeder aus Geringswalde der einzige deutsche WM-Starter. Nach den Plätzen neun und vier in der Klasse Enduro Junior 2 belegte er diesmal die Plätze zehn und sechs.

Weiter geht es in drei Wochen in Estland bzw. nur eine Woche später in Schweden. Danach folgt eine längere Pause, bis am zweiten Oktober-Wochenende hoffentlich Zschopau die Protagonisten der Enduro-Weltmeisterschaft begrüßen kann.