
Wer bei eToro handelt und Gewinne erzielt, muss diese in Deutschland im Rahmen der Einkommensteuererklärung angeben – unabhängig davon, ob es sich um Aktien, ETFs oder Krypto-CFDs handelt. Da eToro seinen Sitz im Ausland hat, wird keine Abgeltungssteuer automatisch einbehalten. Trader sind selbst dafür verantwortlich, ihre Erträge korrekt gegenüber dem Finanzamt zu deklarieren.
Grundsätzlich gilt für Kapitalerträge in Deutschland der sogenannte Sparerpauschbetrag. Dieser liegt derzeit bei 1.000 Euro pro Jahr für Einzelpersonen (2.000 Euro für Verheiratete). Gewinne, die diesen Betrag übersteigen, sind steuerpflichtig.
Für die Steuererklärung können Kunden bei eToro unter anderem folgende Unterlagen nutzen:
Diese Dokumente helfen dabei, realisierte Gewinne und Verluste korrekt aufzulisten und in der Steuererklärung zu berücksichtigen.
Die steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen und Kryptowährungen unterliegt in Deutschland klaren gesetzlichen Regelungen – auch beim Handel über eToro. Gewinne aus dem Verkauf von Aktien oder ETFs gelten als Kapitalerträge und unterliegen dem Sparerpauschbetrag, der seit 2023 bei 1.000 Euro pro Jahr für Einzelpersonen liegt (2.000 Euro für Verheiratete). Gewinne, die darüber hinausgehen, müssen im Rahmen der Einkommensteuererklärung versteuert werden.
Anders geregelt ist der Umgang mit Kryptowährungen: Hier gelten die Bestimmungen für private Veräußerungsgeschäfte. Werden Kryptowährungen innerhalb von zwölf Monaten nach dem Erwerb wieder verkauft, sind Gewinne ab 600 Euro steuerpflichtig. Wer hingegen länger als ein Jahr hält, kann unter bestimmten Bedingungen steuerfrei verkaufen.
Entscheidend für die Steuerpflicht ist nicht die Auszahlung bei eToro, sondern der Zeitpunkt der Veräußerung des Vermögenswerts.
Wer über eToro Aktien handelt und Gewinne erzielt, muss diese in Deutschland im Rahmen der Einkommensteuererklärung angeben. Da eToro keine automatische Abführung der Kapitalertragsteuer vornimmt, sind Anleger selbst in der Pflicht, die Gewinne zu deklarieren.
Für Kapitalerträge wie Aktiengewinne gilt in Deutschland ein pauschaler Steuersatz von 25 %, zuzüglich ggf. Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Kirchensteuer (je nach Bundesland 8 % oder 9 %).
Seit 2023 gilt ein Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr für Einzelpersonen (2.000 Euro bei Ehepaaren). Nur der darüber liegende Gewinnbetrag muss versteuert werden.
Beispiel: Ein Anleger erzielt einen Gewinn von 2.001 Euro aus Aktienverkäufen. Davon wird der Sparerpauschbetrag (1.000 Euro) abgezogen, sodass 1.001 Euro zu versteuern sind. Die Kapitalertragsteuer beträgt 25 % von 1.001 Euro = 250,25 Euro. Zusätzlich fällt ggf. Solidaritätszuschlag (5,5 %) = 13,76 Euro sowie Kirchensteuer (z. B. 8 %) = 20,02 Euro an. Gesamtsteuerlast: 284,03 Euro.
Hinweise: Die Nachweise dafür gibt es bei eToro für die Steuer, um alle Angaben in der Anlage KAP zu hinterlegen. Nach dem Login stehen zum Jahresende alle relevanten Zahlen zur Verfügung.
Ein weitverbreiteter Irrtum: Wer über eToro mit CFDs, Devisen oder anderen Derivaten handelt, kann sich die Steuerpflicht nicht durch die Wahl des Produkts oder die Art der Auszahlung ersparen. Denn auch diese Gewinne unterliegen der Kapitalertragsteuer.
Entscheidend ist nicht die Auszahlung, sondern der Moment der Gewinnrealisierung – also wenn eine Position mit Gewinn geschlossen wird. Auch CFD-Gewinne sind als Kapitalerträge steuerlich relevant.
Für Trader in Deutschland gilt ein Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr (2.000 Euro für Verheiratete). Gewinne, die darüber hinausgehen, müssen im Rahmen der Einkommensteuererklärung angegeben werden.
eToro stellt im persönlichen Kontobereich Übersichten über alle Transaktionen und realisierten Gewinne zur Verfügung. Diese können zur Vorbereitung der Steuererklärung genutzt werden.
Viele Trader denken, dass bei eToro mit Auszahlung die Steuer gleich abgezogen wurde. Werden beispielsweise Gewinne aus Wertpapier-, Devisen- und anderen Handelsaktivitäten wie dem eToro Copy Trading erzielt, findet die Auszahlung ohne Steuerberücksichtigung statt. Allerdings ist der Anbieter dazu verpflichtet, alle notwendigen Informationen für den Fiskus via digitalem Datensatz bereitzustellen.
So gibt es auf dem eigenen Konto eine detaillierte Übersicht zu:
Kunden erhalten diese Informationen transparent zusammengefasst und können sie für ihre Steuererklärung nutzen. Einzutragen sind sie in der KAP-Anlage. Versäumen es Kunden, bei Überschreitung ihres Freibetrages eine Steuererklärung abzugeben, machen sie sich strafbar. Deshalb ist es wichtig, die individuellen Freibeträge genau zu kennen und immer auf dem Laufenden bei den Gewinnen innerhalb eines Jahres zu sein.
Bei eToro wird die Steuer bzw. der jährliche Steuerbericht automatisiert digital erstellt. Die Aktivitäten der Kunden auf der Handelsplattform werden hierin zusammengefasst, unter Berücksichtigung der lokalen Steuerrechte bzw. -regeln.
Dieser Bericht steht den Kunden auf ihrem Konto zur Verfügung, dient jedoch nur als Unterstützung im Ausfüllen der Steuererklärung und der Anlage KAP. Er ersetzt die Abgabe der offiziellen Steuererklärung nicht. Auch die bloße Zusendung des eToro-Steuerberichts an das Finanzamt ist keine Abgabe der eigentlich erforderlichen Erklärung.
Der Kontoauszug bei eToro zeigt alle Handelsbewegungen übersichtlich. Geht es jedoch um die Berechnung von Kapitalgewinnen, kommt folgende Berechnungsregel zur Anwendung:
Erlös – Anschaffungskosten – (Verkaufsgebühren + Anschaffungsgebühren)
Die Kapitalgewinne haben deshalb mit dem eigentlichen Erlös nichts zu tun. Bei Letzteren sind die Kosten für Verkauf oder Anschaffung beispielsweise nicht inkludiert. Deshalb ist es völlig normal und korrekt, dass es auf der Übersicht des Kontoauszuges und Steuerberichts Abweichungen gibt.
Ja – für steuerliche Zwecke zählt in den meisten Ländern das Kalenderjahr als maßgeblicher Zeitraum. Das bedeutet: Alle Kapitalgewinne und Verluste, die vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres erzielt wurden, müssen in der Steuererklärung für dieses Jahr angegeben werden.
Beispiel: Wer sich am 1. Februar 2021 bei eToro registriert und noch im selben Jahr Gewinne erzielt, muss diese bis zum 31. Dezember 2021 in der Steuererklärung für das Jahr 2021 angeben. Alle Gewinne, die ab Januar 2022 realisiert werden, zählen bereits zum Folgejahr.
Der eToro Steuerbericht orientiert sich ebenfalls am Kalenderjahr und stellt die relevanten Informationen für diesen Zeitraum gebündelt zur Verfügung – einschließlich Kapitalerträgen, Verlusten und sonstigen Erträgen.
Da eToro keine Steuern automatisch einbehält, sind Anleger in Deutschland selbst verpflichtet, ihre Kapitalerträge dem Finanzamt gegenüber offenzulegen. Ob tatsächlich eine Einkommensteuererklärung mit Anlage KAP notwendig ist, hängt davon ab, ob der Sparerpauschbetrag überschritten wurde.
Seit 2023 liegt der Sparerpauschbetrag bei 1.000 Euro pro Jahr für Einzelpersonen (2.000 Euro für Ehepaare). Wer Kapitalgewinne unterhalb dieser Grenze erzielt, muss diese grundsätzlich nicht versteuern. Wird die Grenze jedoch auch nur minimal überschritten, entsteht eine Steuerpflicht – auch bei nur wenigen Cent über dem Limit.
eToro unterstützt seine Kunden dabei mit einem Steuerbericht, der sämtliche steuerlich relevanten Daten für das jeweilige Kalenderjahr enthält. Dieser Bericht ist eine wichtige Grundlage für die Steuererklärung, ersetzt sie aber nicht. Trader müssen die Angaben selbst in die Anlage KAP übertragen.
Hinweis:Das Finanzamt kann im Einzelfall zusätzliche Nachweise anfordern. Deshalb ist es sinnvoll, sowohl den eToro-Steuerbericht als auch relevante Kontoauszüge aufzubewahren und ggf. digital zu archivieren..
Das steuerliche Thema ist gerade für viele Trader aufgrund der umfangreichen Gesetzeslage gar nicht so einfach. Wer mit dem Handel bei eToro beginnt und sich zunächst das Demokonto mit 100.000 USD virtuellem Guthaben sichert, muss ich darum gar keine Sorgen machen.
Die Steuerbetrachtung ist nur für echte Gewinne mit Eigenkapital relevant. Da mithilfe von virtuellen Guthaben keine echten Gewinne generiert werden, sondern Kunden lediglich in aller Ruhe üben können, gibt es auch keinen Steuerreport oder Verpflichtung zum Gewinntracking.
eToro ist eine Multi-Asset-Plattform, die Investitionen in Aktien sowie den Handel mit CFDs anbietet.
Bitte beachten Sie, dass CFDs komplexe Instrumente sind und aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko bergen, schnell Geld zu verlieren. 61% der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten abwägen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse. Die dargestellte Handelshistorie umfasst weniger als 5 vollständige Jahre und ist möglicherweise nicht ausreichend, um eine Anlageentscheidung zu treffen.
Copy Trading stellt keine Anlageberatung dar. Der Wert Ihrer Anlagen kann steigen oder fallen. Ihr Kapital ist einem Risiko ausgesetzt.
eToro USA LLC bietet keine CFDs an und übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Inhalts dieser Veröffentlichung, die von unserem Partner unter Verwendung öffentlich zugänglicher, nicht unternehmensspezifischer Informationen über eToro erstellt wurde.
18+ | Glücksspiel kann abhängig machen | Spiele verantwortungsvoll | AGB gelten | Wir erhalten eine Provision von den hier aufgeführten Buchmachern | Erlaubt gemäß offizieller Whitelist| Hilfe unter www.buwei.de
Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.