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DFB-Kader gewinnt gegen Island

Reykjavik – Mit konzentrierter Leistung und schnelle Kombinationen

Das deutsche Nationalteam gewann auch das WM-Qualifikationsspiel in Island mit 4:0 (2:0) und ließ bis auf wenige Ausnahmen nichts gegen die Wikinger anbrennen!

Die Tore für Deutschland vor freudigen 3600 Zuschauern in Laugardalsvöllur erzielten die Spieler Serge Gnabry zum 1:0 (5. Minute), Antonio Rüdiger zum 2:0 (24.), Leroy Sane zum 3:0 (56.) und Timo Werner zum 4:0 (88.).

Der Trainer von Island nahm nach dem 2:2 gegen das Team aus Nordmazedonien satte sechs Veränderungen vor. Hannes Thor Halldorsson, Jon Gudni Fjoluson, Ari Skulason, Victor Palsson, Johann Gudmundsson und Thorir Johann Helgason ersetzten die Spieler Runar Alex Runarsson, Gudmundur Thorarinsson, Kari Arnason, Mikael Anderson, Andri Fannar Baldursson und Vidar Kjartansson (alle auf der Bank).
DFB-Trainer Hansi Flick wechselte nach der 6:0-Gala gegen das Team aus Armenien nur einmal und zwar nur verletzungsbedingt. Ilkay Gündogan lief für den verletzten Marco Reus (mit leichten Knieproblemen nicht im Kader) auf.
Das deutsche Team legten gut los und gingen sogar nach der ersten starken Kombination in die Führung. Niklas Süle schoss den Ball zu Joshua Kimmich, der in der Mitte trotz der Bedrängnis die Übersicht behielt und so Sane auf links freispielte. Der Flügelflitzer schoss scharf und flach in das Zentrum, wo Gnabry einlief und den Ball aus vier Metern in das Tor drückte (4.).
Doch der Schiedsrichter Andreas Ekberg (Schweden) verneinte dem Tor erst den Zuspruch. Der VAR Christopher Kavanagh (England) musste an der Linie aufgrund einer möglichen Abseitsposition sehr genau schauen, aber da der Bayern-Profi genau im richtigen Moment losgelaufen war, zählte der Treffer – 1:0 für Deutschland (5.) nun doch!

Spieler Antonio Rüdiger legt für Deutschland nach und Island mit Pfostenkracher und ein Abseitstor

Die Wikinger versteckten sich hier aber keinesfalls, machten das DFB-Kader in der Folge mit Kampfkraft, der Disziplin sowie der spielerischen Lichtblicken immer wieder das Leben schwer und die Räume sehr eng. Dazu tauchten die Wikinger auch einmal sehr gefährlich vor dem Tor von Manuel Neuer auf, der einen Schuss von Isak Bergmann Johannesson wegschlug (16.). Kurz vor der Pause fand auch der Kapitän Johann Gudmundsson seinen Meister im deutschen Keeper Neuer (43.).
Zwischendurch hatte aber die selbstbewusst auftretende Flick-Mannschaft schon nachgelegt. Kimmich schoss einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld zu Rüdiger, der hart aus acht Metern halblinker Position in die lange Ecke einköpfte und ein 2:0 für den Favoriten (24.).

Dann schlug die DFB-Auswahl endlich wieder zu

Gündogan spielte auf Werner, doch Halldorsson rettete vor dem schnellen Stürmer, aber genau vor die Füße von Sane. Der Bayern-Profi hätte hier schon abziehen können, spielte aber einen sehr klugen Doppelpass mit Goretzka und jagte den Ball dann aus einigen Metern halblinker Position ins kurze Eck unter die Latte und ein 3:0 (56.).

Der Flick-Kader blieb in der Folge klar bestimmend, aber ließen noch weitere Gelegenheiten liegen. So bediente der Joker Lukas Klostermann in der Mitte Werner mit einem harten Pass, der dem Angreifer auf den Spann traf und deshalb er frei vor dem leeren Tor drüberschoss (62.).
Kurz darauf traf Goretzka, leider hatte hier der neu gekommene Jamal Musiala im Abseits gestanden und deshalb der Treffer leider nicht zählte (63.). Dann stand aber wieder Torwart Halldorsson im Mittelpunkt, machte die Doppelchance von Werner und Havertz mit zwei schnellen Paraden zunichte (66.) und hielt auch gegen Gündogan (72.).
Kurz vor dem Ende behielt Havertz im Strafraum die Übersicht und legte für Werner quer, der mit ein wenig Glück zum 4:0 traf (88.). Torwart Halldorsson war noch dran und lenkte den Ball an den Innenpfosten, von wo aus es aber hinter die Linie rollte. Dabei blieb es am Schluss.

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