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Olympia – Erst „Playboy“ und dann nach Tokio

Die eine schwingt den Degen, die andere greift den Hochstab und die Dritte stürzt sich in das kühle Nass.
Was sie alle eint? Sie alle gehören zu den deutschen Olympia-Hoffnungen in Tokio.
Und was noch? Sie alle ziehen sich jetzt für das Magazin „Playboy“ aus. Die Namen sind Alexandra Ndolo, Lisa Ryzih und Marie Pietruschka.

Zum Ende der kommenden Woche geht alles es los, dann beginnen in Tokio die diesjährigen Olympischen Sommerspiele. Es werden die Spiele sein, wie es sie noch niemals gab. Schließlich finden sie angesichts der Corona-Pandemie ohne die Fans in den Wettkampfstätten statt.

Bei dem „Playboy“-Shooting mit den Sportlerinnen Alexandra Ndolo, Lisa Ryzih und Marie Pietruschka wurde mit Sicherheit auch sehr penibel auf alle Hygiene-Maßnahmen geachtet. Nur bei den strengen Abstandsregeln wurde dann doch mal die eine Ausnahme gemacht, wie das Titelfoto der deutschen Ausgabe im August zeigt. Denn dicht an dicht teilen sich die drei Athletinnen darauf ein Platz auf dem Siegerpodest.
Was die Frauen eint, ist der große Drang zu Höchstleistungen in ihrer jeweiligen Sportart. Und sicherlich auch der Wille, in Tokio nach den Medaillen zu greifen. Die große Chance dazu haben allerdings nur Ryzih und Pietruschka. Ndolo verpasste leider knapp die Qualifikation zu den Spielen, da aber waren die Aufnahmen für den „Playboy“ jedoch schon im Kasten. Und doch mal ehrlich, den Olympia spielt bei diesen schönen Bildern auch wirklich nur die zweite Geige.

Lisa Ryzih, die Stabhochspringerin

Aber mal Hallo! Das gilt natürlich auch für die Lisa Ryzih allemal. Die 32-Jährige, die mit dem Kindesalter als sibirische Aussiedlerin nach Deutschland kam, bringt es gegenüber der „Bild“-Zeitung auf den Punkt „Stabhochsprung ist erotisch“ kommentierte sie über ihre Sportart. Und über sich selbst ergänzt sie „Es war für mich jetzt in meiner sportlichen Karriere der richtige Moment, dass diese Bilder entstanden sind. Ich mag meinen muskulösen Körper.“
Den werden ganz sicher auch die „Playboy“-Fans mögen.
Doch genauso interessiert werden sie alle an Ryzihs sportlichen Erfolg sein. Die alle lassen sich jedoch kaum noch aufzählen. Tatsächlich hat die Stabhochspringerin schon unzählige Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen bei den Meisterschaften in Deutschland, Europa und der Welt gewonnen.

Wenn man jedoch glaubt, das sei es schon mit der Erotik bei Ryzih gewesen, ist ziemlich falsch gewickelt. Denn auch die Intelligenz macht ja bekanntlich sehr sexy. So studierte sie in der Vergangenheit auch noch Psychologie und gab im Januar ihre Dissertation ab. „Neben dem Sport habe ich immer gern studiert und ein großes Ziel war es für mich immer, im Anschluss noch zu promovieren“ kommentierte „Dr. phil. Lisa Ryzih“.

Alexandra Ndolo, die Degenfechterin

Eine Sportart, in der sich Ndolo eigentlich jede Menge Sporen schon verdient hat, ist das Degenfechten. Eine Silber- und eine Bronze-Medaille im Einzel hat sie bei Europameisterschaften auch schon gewonnen. Mit ihrer Mannschaft von Bayer Leverkusen triumphierte die 34-Jährige zudem schon zweimal bei den Deutschen Meisterschaften.
Nebenbei engagiert sich die Tochter einer Polin und eines Kenianers, die in den Franken aufgewachsen ist, auch gegen den Rassismus und für die Kinder in Kenia. In Tokio wäre sie sehr gern unter die ersten acht gekommen, kommentiert sie im Interview. „Leider bekommt man im Leben nicht immer alles, was man will“ räumt sie ein. Das leider die Olympischen Spiele ohne sie stattfinden, liegt auch am Qualifikationsmodus, der im Fechten „etwas seltsam“ sei.

Da ist doch ihr Auftritt im „Playboy“ wenigstens ein kleines Trostpflasterchen. „Durch das Shooting konnte ich mich von meiner sinnlichen Seite zeigen“ so Ndolo im Gespräch und ergänzt „Unsere sportlichen Körper können sich ja auch sehen lassen, oder?“

Marie Pietruschka, die Schwimmerin

Anders als ihre Kolleginnen, die zu Lande und als eine Stabhochspringerin auch in der luftigen Höhe zu Hause sind, ist sie im Wasser unterwegs. Als eine Schwimmerin ist Pietruschkas Spezialität der Freistil.
Mit ihrer Mannschaft von der SSG Leipzig gewann sie schon bei den Deutschen Meisterschaften bereits die 4×200m Freistil-Staffel. Über 200m Freistil und den 200m Lagen wurde sie die Vizemeisterin und nun greift sie in Tokio nach den Sternen.
Die Auszeichnung durch das Magazin „Playboy“ hat sie dagegen jetzt schon bereits in der Tasche. „Ich bin stolz auf meinen Körper und was ich damit erreicht habe. Ein Angebot vom ‚Playboy‘ bekommt man sicherlich nur einmal im Leben. Ich bin in der Form meines Lebens“ kommentierte sie im Interview.

Aber zugleich dämpft sie die Erwartungen der Fans für Olympia ein wenig, nur in optischer und nicht in sportlicher Hinsicht, versteht sich. „Wir Schwimmerinnen laufen immer ein wenig ‚undercover‘ Ungeschminkt, mit nassen Haaren und in Trainingsbekleidung erkennen uns die wenigsten“ so kommentierte sie und räumt ein „Natürlich werde ich in Tokio nicht so aussehen, das erwartet hoffentlich keiner.“

Ach was und das erwartet bestimmt keiner. Eine Medaille wäre sicher nur die süße Kirsche auf der schönen Sahnetorte der Olympia-Teilnahme. Und wenn das olympische Feuer wieder erloschen ist, bleibt so uns doch wenigstens eins, nämlich der Griff zum Herrenmagazin.

Weitere Fotos von Alexandra Ndolo, Lisa Ryzih und Marie Pietruschka gibt es exklusiv nur bei dem „Playboy“.

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