
Microgynon ist eines der bekanntesten Kombinationspräparate zur hormonellen Empfängnisverhütung. Es bietet einen zuverlässigen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft, doch unter bestimmten Bedingungen kann seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden. Gerade im Jahr 2025, wo immer mehr Frauen auf digitale Gesundheitslösungen zurückgreifen, stellt sich die Frage: Wie können Sie Microgynon sicher und bequem über ein Online-Rezept beziehen und was müssen Sie bei der Anwendung beachten?
Dieser Artikel liefert Ihnen alle wichtigen Informationen zu Microgynon – von der Wirkungsweise und richtigen Anwendung bis hin zu den häufigsten Faktoren, die die Verhütung beeinträchtigen können. Wir erklären, wie Sie das Medikament online bestellen können und worauf Sie dabei achten sollten, um Ihre Gesundheit und den Verhütungsschutz optimal zu gewährleisten.
Erfahren Sie, wie Sie Microgynon sicher und effektiv in Ihre Verhütungsroutine integrieren können.
Der bequemste Weg, Microgynon zu bestellen, ist über einen Online-Arzt und das Online-Rezept. Hierbei ersetzt die Online-Beratung mittels medizinischem Fragebogen das persönliche Arzt-Patient-Gespräch, wie es in einer ansässigen Vorort-Praxis üblich ist.

So ist vorzugehen:
Um eine Patientendatei anlegen und erforderliche Informationen als Patientenakte abspeichern zu können, benötigen Patienten ein Patientenkonto. Eine Registrierung ist unverbindlich und dauert nur wenige Minuten. Neben persönlichen Daten ist die Angabe von Zugangsdaten notwendig, damit der Patient jederzeit auf sein Konto zugreifen und seine Patientenakte einsehen kann. Die Registrierung kann auch nach dem medizinischen Fragebogen im Rahmen der Medikamentenbestellung erfolgen.
Microgynon lässt sich am einfachsten finden, wenn der Medikamentenname in die Suchleiste eingegeben wird. Im Anschluss öffnet sich ein neues Fenster mit dem gewünschten Arzneimittel in verschiedenen Packungsgrößen, die es auszuwählen gilt.

Ob zuerst mit dem medizinischen Fragebogen begonnen und dann die gewünschte Behandlungsoption nebst Medikamentenauswahl gewählt wird oder der Patient erst das Microgynon sucht, vor der Bestellung geht stets der medizinische Fragebogen einher. Hier sind Informationen zu geben, die sich auf den Gesundheitszustand und eventuelle Risikofaktoren beziehen.
Damit der Online-Arzt bestmöglich eine Diagnose stellen und Indikationen sowie Kontraindikationen erkennen kann, ist es wichtig, so viele Fragen wie möglich und wahrheitsgemäß zu beantworten.
Nach dem Ausfüllen des Fragebogens folgt eine Liste mit empfohlenen Medikamenten, woraus Microgynon entweder auszuwählen oder nochmals als Bestellung anzuklicken ist. Anschließend ist die Bestellung zu bestätigen und zu bezahlen. Dazu stehen verschiedene Zahlungsoptionen zur Auswahl.
Hat der Online-Arzt den medizinischen Fragebogen mit dem Medikamentenwunsch erhalten, beginnt die Bearbeitung. Seine Aufgabe besteht in der medizinischen Prüfung, ob Microgynon für die Patientin ein geeignetes Medikament ist und eine Einnahme kein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Sollten Rückfragen bestehen, wird sich der Online-Arzt via Telefon, E-Mail oder Nachrichtensystem mit der Patientin in Verbindung setzen.
Spricht aus ärztlicher Sicht nichts gegen eine Verabreichung, stellt der Online-Arzt das Online-Rezept aus und versendet es unverzüglich an eine kooperierende Versandapotheke. Auf Wunsch wird das Online-Rezept auch an die Patientin versenden, wenn sie Microgynon in einer Apotheke des persönlichen Vertrauens erwerben möchte.
Sobald der Versandapotheke das Online-Rezept online übersandt wurde, wird Microgynon für den Versand vorbereitet und über UPS oder DHL kostenlos zur angegebenen Lieferadresse gesendet. Die Lieferdauer beträgt in der Regel an Werktagen zwischen 24 und 48 Stunden.
Die Anwendung von hormonellen Kontrazeptiva wie Microgynon, einem kombinierten oralen Kontrazeptivum mit Ethinylestradiol und Levonorgestrel, erfordert eine sorgfältige medizinische Nutzen-Risiko-Abwägung. Die Rezeptpflicht in Deutschland dient dem Patient*innenschutz und stellt sicher, dass Kontraindikationen und individuelle Risikofaktoren ärztlich überprüft werden.
Raucherinnen über 35 Jahren sowie Frauen mit Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m²) haben ein signifikant erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse unter Estrogen-Gestagen-Kombinationen. Darüber hinaus können pharmakokinetische Interaktionen mit CYP3A4-induzierenden Medikamenten wie Rifampicin oder Antiepileptika die kontrazeptive Wirksamkeit erheblich reduzieren. Ohne ärztliche Aufklärung über solche Wechselwirkungen kann die Sicherheit der Empfängnisverhütung nicht gewährleistet werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite: „Pille online bestellen – So funktioniert der Kauf mit Online-Rezept„.
Der Preis von Microgynon variiert in Abhängigkeit von der Packungsgröße. Beim Anbieter DoktorABC ist das Präparat ab 22,10 Euro erhältlich. Zusätzlich wird eine pauschale Behandlungsgebühr von 24 Euro erhoben, die die ärztliche Anamnese, Prüfung der Kontraindikationen und Ausstellung des Rezepts umfasst.
Wird das Rezept an die Patientin ausgestellt und nicht direkt an eine Versandapotheke weitergeleitet, entfällt der Medikamentenversand; in diesem Fall fällt lediglich die ärztliche Gebühr an.
Linktipps:
Aktuell liegen auf den führenden deutschsprachigen Gesundheitsportalen keine spezifischen Bewertungen zur Anwendung von Microgynon vor. Zur Orientierung wurden daher Nutzerbewertungen strukturell vergleichbarer Kombinationspräparate mit identischer Wirkstoffkombination (Levonorgestrel + Ethinylestradiol) herangezogen.
Die Bewertungen stammen von der Plattform sanego.de und basieren auf einer Skala von 1,0 (sehr schlecht) bis 10,0 (sehr gut):
Diese Angaben basieren auf subjektiven Patientenberichten und ersetzen keine klinisch validierten Wirksamkeits- oder Sicherheitsdaten.
(Quelle: sanego.de)
Microgynon enthält pro Filmtablette die synthetischen Sexualhormone Levonorgestrel (0,15 mg) – ein Gestagen – und Ethinylestradiol (0,03 mg) – ein Estrogen. Diese Kombination bewirkt die Unterdrückung des Eisprungs, eine Veränderung des Zervikalschleims sowie eine Modifikation des Endometriums, um eine Nidation zu verhindern.
Zusätzlich enthält das Präparat folgende Hilfsstoffe:
Patientinnen mit Lactoseintoleranz sollten auf die Lactosekomponente achten und gegebenenfalls ein lactosefreies Kontrazeptivum in Erwägung ziehen.
Levonorgestrel ist ein synthetisches Gestagen der zweiten Generation und wirkt als Analogon des endogenen Progesterons, auch bekannt als Gelbkörperhormon.
In der Lutealphase des Menstruationszyklus fördert Progesteron physiologisch die Umwandlung des Endometriums in ein sekretorisches Stadium zur Vorbereitung auf eine mögliche Implantation sowie die Modifikation des Zervikalschleims zur Regulation der Spermienpenetration.
Wird Levonorgestrel im Rahmen einer hormonellen Kontrazeption appliziert, bewirkt es eine Hemmung der LH-Sekretion und damit eine Suppression des Eisprungs (Ovulation). Gleichzeitig führt es zu einer Verdickung des Zervikalschleims, wodurch das Eindringen von Spermien in die Uterushöhle erschwert wird. Die proliferative Phase des Endometriums wird zudem unterdrückt, was eine Nidation zusätzlich verhindert.
Ethinylestradiol, ein synthetisches Estrogen, ergänzt die kontrazeptive Wirkung, indem es die FSH-Freisetzung aus der Hypophyse hemmt und dadurch die Follikelreifung unterdrückt. Zusätzlich stabilisiert es das Endometrium und reduziert unregelmäßige Durchbruchblutungen.
Die Kombination aus Levonorgestrel und Ethinylestradiol, wie sie in Microgynon vorliegt, sorgt somit für eine dreifache kontrazeptive Wirkung: Ovulationshemmung, Zervikalschleimveränderung und Endometriumtransformation, was zu einer hohen empfängnisverhütenden Sicherheit führt.
Die empfohlene Standarddosierung von Microgynon, einem kombinierten oralen Kontrazeptivum bestehend aus Levonorgestrel (0,15 mg) und Ethinylestradiol (0,03 mg), beträgt eine Tablette pro Tag über einen Zeitraum von 21 aufeinanderfolgenden Tagen. Die regelmäßige tägliche Einnahme zur etwa gleichen Uhrzeit erhöht die therapeutische Sicherheit und minimiert das Risiko von hormonellen Schwankungen und Durchbruchblutungen.

Der Einnahmebeginn sollte in ärztlicher Absprache erfolgen und ist abhängig von der vorherigen hormonellen Kontrazeption. Bei erstmaliger Anwendung wird die erste Tablette am ersten Tag der Menstruation eingenommen, wodurch ein sofortiger kontrazeptiver Schutz besteht.
Erfolgt ein Präparatewechsel, z. B. nach Einnahme eines anderen kombinierten hormonellen Kontrazeptivums, kann der Übergang direkt im Anschluss an die letzte wirkstoffhaltige Tablette des bisherigen Präparats erfolgen – idealerweise ohne Unterbrechung. Bei einem Wechsel nach einer pillenfreien Phase beginnt die Einnahme am achten Tag nach der letzten Tablette des Vorgängerpräparats.
Nach 21 Tagen erfolgt eine siebentägige Einnahmepause, in der in der Regel eine Entzugsblutung auftritt. Unabhängig vom Blutungsbeginn oder -ende wird die nächste Packung exakt am achten Tag nach der letzten Einnahme begonnen.
Die Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Zur Optimierung der Compliance und gastrointestinalen Verträglichkeit empfiehlt sich die Einnahme mit ausreichend Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser.
Für eine zuverlässige kontrazeptive Wirkung von Microgynon ist die tägliche Einnahme der Tablette möglichst zur gleichen Uhrzeit essenziell. Dies gewährleistet stabile Serumspiegel der Wirkstoffe Levonorgestrel und Ethinylestradiol und damit eine konsistente Suppression der Ovulation sowie eine kontinuierliche Modifikation des Endometriums und Zervikalschleims.
Während der siebentägigen Einnahmepause nach dem 21-tägigen Einnahmezyklus bleibt der Empfängnisschutz bestehen, sofern die vorherige Einnahme korrekt erfolgte.
Wird eine Tablette vergessen, sollte sie so bald wie möglich nachgeholt werden. Bei einer Einnahmeverzögerung von weniger als 12 Stunden bleibt der kontrazeptive Schutz erhalten. Überschreitet die Verzögerung jedoch 12 Stunden, ist die empfängnisverhütende Sicherheit reduziert.
In diesem Fall wird empfohlen, die vergessene Tablette dennoch umgehend einzunehmen, die reguläre Einnahme fortzusetzen und für die folgenden sieben Tage eine zusätzliche nicht-hormonelle Verhütungsmethode (z. B. Kondome) anzuwenden.
Bei Erbrechen oder schwerem Durchfall innerhalb von vier Stunden nach Einnahme kann die intestinale Resorption des Präparats beeinträchtigt sein. Unter diesen Umständen ist eine Nachdosierung erforderlich, sofern keine alternative kontrazeptive Maßnahme ergriffen wird. Liegt das gastrointestinale Ereignis mehr als vier Stunden nach der Einnahme, ist in der Regel keine Wirksamkeitseinschränkung zu erwarten.
Frauengesundheit:
Wie bei allen hormonellen Kontrazeptiva können auch bei der Einnahme von Microgynon, einer kombinierten oralen Kontrazeptivapille mit Ethinylestradiol und Levonorgestrel, unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten. Aufgrund der geringen Wirkstoffdosierung handelt es sich dabei überwiegend um milde, reversible Effekte mit vergleichsweise niedriger Inzidenz.
Zu den häufig beobachteten Nebenwirkungen zählen gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, abdominelle Schmerzen, Flatulenz sowie in Einzelfällen Erbrechen und Diarrhoe. Auch eine Beeinflussung des Appetits ist möglich, was entweder zu Gewichtszunahme bei Hyperphagie oder Gewichtsverlust bei Appetitminderung führen kann.
Dermatologische Reaktionen wie Akne, Exantheme oder Melasmen (Pigmentstörungen) treten gelegentlich auf, insbesondere bei genetischer Prädisposition oder UV-Exposition.
In seltenen bis sehr seltenen Fällen wurden folgende Nebenwirkungen dokumentiert:
Die vollständige Auflistung potenzieller Nebenwirkungen einschließlich Häufigkeitsklassifizierung gemäß MedDRA-Systematik ist dem aktuellen Fach- und Gebrauchsinformationstext (Beipackzettel) zu entnehmen. Eine ärztliche Rücksprache ist bei anhaltenden oder ausgeprägten Symptomen indiziert.
Die gleichzeitige Anwendung bestimmter Arzneimittel kann die pharmakokinetische und pharmakodynamische Wirkung von Microgynon, einem kombinierten oralen Kontrazeptivum, signifikant beeinflussen. Die Wirksamkeit kann insbesondere durch Substanzen beeinträchtigt werden, die hepatische Enzyme induzieren, insbesondere Cytochrom-P450-Isoenzyme, welche den Metabolismus von Ethinylestradiol und Levonorgestrel beschleunigen.
Dazu zählen unter anderem:
Diese Wirkstoffe können die kontrazeptive Wirkung herabsetzen, was zu intermenstruellen Blutungen oder unerwünschter Schwangerschaft führen kann. Es ist essenziell, dass der behandelnde Arzt über alle begleitenden oder geplanten Arzneimitteltherapien informiert wird.
Die Anwendung von Microgynon ist in bestimmten Fällen kontraindiziert oder nur unter strenger ärztlicher Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses zulässig.
Kontraindikationen umfassen unter anderem:
Vor der Verordnung ist eine sorgfältige Anamnese inklusive familiärer thromboembolischer Prädisposition notwendig.
Die Anwendung von Microgynon ist während einer bestehenden oder vermuteten Schwangerschaft kontraindiziert. Bei Verdacht auf eine Konzeption sollte die Einnahme umgehend abgebrochen und eine ärztliche Abklärung mittels Schwangerschaftstest erfolgen.
Die Fortführung der Einnahme während einer unentdeckten Frühschwangerschaft ist zwar nicht eindeutig mit teratogenen Effekten assoziiert, dennoch besteht ein potenzielles Risiko für hormonbedingte Schwangerschaftskomplikationen, einschließlich eines erhöhten Abortrisikos.
Während der Stillzeit wird von der Einnahme kombinierter oraler Kontrazeptiva wie Microgynon abgeraten, da Ethinylestradiol in die Muttermilch übertreten kann und sowohl die Milchproduktion als auch die Zusammensetzung negativ beeinflussen kann.
Für stillende Frauen empfiehlt sich der Einsatz eines rein gestagenhaltigen Kontrazeptivums (sog. Minipille) als sicherere Alternative.
Patientinnen mit Diabetes mellitus sollten beachten, dass Microgynon Saccharose enthält. Eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle wird insbesondere in den ersten Einnahmemonaten empfohlen, um mögliche metabolische Auswirkungen frühzeitig zu erfassen.
Bei Frauen über 35 Jahren, insbesondere bei gleichzeitigem Nikotinkonsum, besteht ein signifikant erhöhtes Risiko für venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse. In diesen Fällen ist eine besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt erforderlich.
Microgynon ist nicht zur postkoitalen Kontrazeption (Notfallverhütung) zugelassen. Eine Anwendung als „Pille danach“ ist nur off-label und unter ärztlicher Kontrolle zu erwägen; zugelassene Präparate mit höherer Levonorgestrel-Dosis sind zu bevorzugen.
Letzte Aktualisierung: 22.05.25
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