
Regenon, einst ein gängiges Medikament zur Gewichtsreduktion für Menschen mit starkem Übergewicht, ist seit Ende des letzten Jahres nicht mehr in Europa erhältlich. Der Wirkstoff Amfepramon, der in Regenon enthalten ist, wurde zur Behandlung von Adipositas bei einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 oder höher eingesetzt. Doch warum wurde das Medikament vom Markt genommen, und welche Folgen hat diese Entscheidung für Patienten?
Im Jahr 2025, wo sicherere Alternativen und digitale Gesundheitslösungen zunehmend im Vordergrund stehen, erfahren Sie in diesem Artikel, warum Regenon nicht mehr zugelassen ist und welche neuen, zugelassenen Optionen es für die Gewichtsabnahme gibt. Wir beleuchten auch, wie Sie diese Alternativen sicher und effektiv nutzen können, um Ihre Gesundheitsziele weiterhin zu erreichen.
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Regenon, ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Amfepramon, wurde zur kurzfristigen Unterstützung bei der Behandlung von Adipositas eingesetzt, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit einem Body-Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m², bei denen konservative Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und körperliche Aktivität keine ausreichende Wirkung zeigten.
Die empfohlene Anwendungsdauer war auf maximal drei Monate begrenzt. Bereits nach vier bis sechs Wochen sollte der Therapieerfolg evaluiert werden; bei unzureichender Gewichtsreduktion wurde ein Abbruch empfohlen.

Amfepramon wirkt zentral stimulierend und appetithemmend, ist strukturell mit Amphetaminen verwandt und entfaltet seine Wirkung über eine vermehrte Ausschüttung von Noradrenalin im ZNS. Neben der anorektischen Wirkung birgt der Wirkstoff jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken, darunter kardiovaskuläre Komplikationen (z. B. arterielle Hypertonie, Tachykardien), pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) sowie ein hohes Abhängigkeitspotenzial.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) leitete 2021 auf Antrag der rumänischen Arzneimittelbehörde eine Neubewertung ein. Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) kam zu dem Ergebnis, dass die zuvor formulierten Risikominimierungsmaßnahmen unzureichend greifen. Die Risiko-Nutzen-Bewertung fiel daher negativ aus.
Am 13. Januar 2023 folgte die Europäische Kommission der PRAC-Empfehlung und widerrief die Zulassungen für alle amfepramonhaltigen Arzneimittel in der EU. Die Hersteller verzichteten bereits im Dezember 2022 auf die weitere Vermarktung, wodurch auch Regenon und Tenuate vom deutschen Markt verschwanden.
Bereits in den Jahren 1996–1999 war die Zulassung für Amfepramon aus ähnlichen Gründen ausgesetzt worden, wurde jedoch 2002 nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs wiederhergestellt. Die aktuelle Entscheidung stellt somit den endgültigen Rückzug des Wirkstoffs aus dem europäischen Arzneimittelmarkt dar.
Die Adipositas stellt eine chronische, multifaktorielle Erkrankung dar, die mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert ist. In Deutschland stehen neben konservativen Maßnahmen auch pharmakologische Therapien zur Verfügung, um eine medizinisch indizierte Gewichtsreduktion zu unterstützen.
Ziel ist es, metabolische Risikofaktoren zu senken und Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Die pathophysiologische Grundlage der Adipositas liegt in einem dauerhaft positiven Energiehaushalt: Die tägliche Energiezufuhr übersteigt den Energieverbrauch.
Dies führt zur Akkumulation von Körperfett und zur Entwicklung von Begleiterkrankungen wie:
Weitere Informationen rund um Diabetes finden Sie auf der Seite: „Symptome und Anzeichen von Diabetes (Zuckerkrankheit)„.
Eine individuell abgestimmte multimodale Therapie kann neben Lebensstilmodifikation auch psychotherapeutische sowie medikamentöse Interventionen umfassen.
Aktuell in Deutschland zugelassene pharmakologische Optionen umfassen:
Orlistat hemmt selektiv gastrointestinale Lipasen und reduziert dadurch die Fettresorption im Darm um etwa 30 %. Indiziert ist es bei einem BMI ≥ 30 kg/m² oder ≥ 28 kg/m² mit Komorbiditäten wie Diabetes mellitus. Die Dosierung beträgt dreimal täglich 120 mg zu fetthaltigen Mahlzeiten.

Häufige Nebenwirkungen sind Steatorrhö, Flatulenzen, abdominelle Beschwerden und Kopfschmerzen (s. auch: Orlistat-ratiopharm 120mg: Erfahrungen und Tipps zum Online-Kauf).
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Eine randomisierte Studie (2005) zeigte: 25 % der Teilnehmer verloren ≥ 5 % ihres Körpergewichts innerhalb von drei Monaten. 92 % konnten diesen Effekt über sechs Monate halten, 84 % sogar über zwölf Monate. Die Behandlung ist abzubrechen, wenn nach zwölf Wochen keine Gewichtsreduktion ≥ 5 % erreicht wird.
Mysimba kombiniert einen Opioidantagonisten (Naltrexon) mit einem Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (Bupropion). Die Kombination beeinflusst zentrale Appetit- und Belohnungsmechanismen. Indiziert ist das Präparat bei einem BMI ≥ 27 kg/m² mit zusätzlichen Risikofaktoren.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen laut Fachinformation: Schwindel, Tremor, Tränenfluss, Tinnitus, Fieber. In Zulassungsstudien brachen rund 23,8 % der Patienten die Behandlung aufgrund unerwünschter Wirkungen ab.
Kontraindikationen umfassen unter anderem:
Linktipps:
Saxenda enthält den GLP-1-Rezeptoragonisten Liraglutid und ist zur subkutanen Injektion zugelassen. Es imitiert das endogene Inkretin GLP-1 und führt über zentrale Mechanismen zur Appetithemmung und verlängerten Sättigung. Die empfohlene Dosis beträgt 3 mg täglich. Zugelassen ist Saxenda bei BMI ≥ 30 kg/m² bzw. ≥ 27 kg/m² mit Begleiterkrankungen wie Hypertonie oder Diabetes mellitus Typ 2.
Linktipp: Wie viel kostet Saxenda (Liraglutid) online?

Saxenda zeigte in klinischen Studien nach 56 Wochen eine mittlere Gewichtsreduktion ≥ 5 % bei einem Großteil der Probanden.
Typische Nebenwirkungen (≥ 1:10) sind:
Gelegentliche Nebenwirkungen umfassen:
Die Anwendung sollte in jedem Fall im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzepts unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um Risiken zu minimieren und einen nachhaltigen Therapieerfolg zu erzielen.
Wer nach Rücksprache mit seinem Arzt ein Rezept für eine gewichtsreduzierendes Medikament erhält, hat verschiedene Möglichkeiten, dieses einzulösen. Um sich den Weg zur Apotheke zu sparen, greifen Sie einfach auf eine moderne Online-Apotheke zurück. Dort erhalten Sie schnell und unkompliziert ihr gewünschtes Medikament.

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Letzte Aktualisierung: 31.05.25
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