Anzeige
In Zusammenarbeit mit GL Operations Ltd.
Startseite » Italienisch lernen mit Duolingo

Italienisch lernen mit Duolingo – Meine Erfahrungen und Alternativen

Zuletzt aktualisiert am 31. August 2026

Duolingo für Italienisch im Alltagstest

Ich lerne schon seit einiger Zeit mit Duolingo neue Sprachen – oder frische Sprachen auf, die ich bereits kenne, wie Italienisch (Duolingo Erfahrungen). Mein Niveau liegt etwa bei B1, aber ich gebe zu: Wenn mich jemand im Supermarkt fragt „Vuole un sacchetto?“, bin ich manchmal immer noch sprachlos.

Für diesen Artikel habe ich jedoch bewusst bei null angefangen. Mit einem frischen Profil, einem kritischen Blick – und meiner Erfahrung als Sprachlern-App-Testerin.

Duolingo zählt zu den bekanntesten Sprachlern-Apps weltweit. Es ist kostenlos, verspielt, niedlich – und gleichzeitig: chaotisch, frustrierend und alles andere als konsequent. Trotzdem nutzen Millionen Menschen die App regelmäßig – mich eingeschlossen. Also muss sie ja irgendetwas richtig machen.

Oder?

In diesem Erfahrungsbericht zeige ich Ihnen, wie es wirklich ist, mit Duolingo Italienisch zu lernen. Ich selbst starte nicht ganz bei null, aber als Polyglot und App-Testerin habe ich den Italienisch-Kurs von Grund auf unter die Lupe genommen – inklusive der Übungen, des Aufbaus und des Lerneffekts. Hinweis: Während meines Tests habe ich natürlich auch Screenshots gemacht um meine Erfahrungen anschaulich zu unterstützen. Die Bilder sind auf Englisch – das liegt daran, dass ich derzeit Türkisch mit Duolingo lerne und meine Ausgangssprache deshalb Englisch ist.

Außerdem vergleiche ich Duolingo unterwegs auch mit Babbel und Mondly – und gebe Ihnen am Ende zwei kurze Einschätzungen zu diesen beiden Apps, falls Sie noch nach Alternativen suchen.

Sprachapps
3.0/5
Ab 6,24 Euro / Monat
Duolingo Highlights
  • Kostenloser Zugang zu allen Sprachen
  • Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben verbessern
  • Über 40 Sprachen im Angebot

Warum überhaupt Italienisch lernen – und warum so viele mit Duolingo anfangen

Italienisch hat diese besondere Mischung aus Melodie und Klarheit. Die Sprache klingt nicht nur wunderschön, sie folgt auch logischen Regeln. Was Sie sehen, sprechen Sie auch – denn Italienisch ist phonetisch.

Wer schon eine romanische Sprache kennt, wird viele Wörter wiedererkennen. Und seien wir ehrlich: Wenn man „gelato“, „vino“ oder „amore“ lernt, hat man das Gefühl, nicht nur eine Sprache zu lernen – sondern auch das Leben ein bisschen besser zu verstehen.

italienisch mit duolingo

Meine Liebe zum Italienischen begann schon in der Schulzeit. Ich war fasziniert von der Musik, vom Essen, von der Kultur – und der Gedanke, einmal durch Italien zu reisen, war für mich ein Traum.

Und vielleicht klingt das jetzt seltsam, aber von der Aussprache her erinnerte mich Italienisch ein wenig an meine Muttersprache Russisch.

Und warum starten so viele mit Duolingo?

Weil es einfach ist. Weil man es überall nutzen kann. Und weil es kostenlos ist.

Ob am Laptop, am Tablet oder am Handy – Sie können jederzeit loslegen. Und ganz ehrlich: Es macht irgendwie Spaß, seine Sprachkenntnisse Level für Level zu verbessern – mit einem kleinen grünen Eulen-Maskottchen, das gelegentlich fast passiv-aggressiv zum Weiterlernen motiviert.

(Ja, wir meinen dich, Duo!)

Aber: Nur weil etwas beliebt ist, heißt das nicht automatisch, dass es auch gut ist. Also schauen wir es uns genauer an.

Italienisch mit Duolingo starten – so sieht’s aus

Der Einstieg ist denkbar einfach.

Italienisch lernen mit Duolingo

Auf der Duolingo-Webseite wählen Sie Italienisch aus, beantworten ein paar Fragen wie „Was ist Ihr Lernziel?“ oder „Warum möchten Sie Italienisch lernen?“. (Ich war kurz davor, „um zu flirten“ auszuwählen – das sollte wirklich eine offizielle Option sein – habe mich dann aber doch für die vernünftige Variante „zur persönlichen Weiterentwicklung“ entschieden.)

Italienisch lernen mit Duolingo

Sie können entweder mit einem Einstufungstest beginnen oder ganz von vorn anfangen. Ich habe beides ausprobiert – erst ein paar Grundlagen durchgespielt und dann zu den mittleren und fortgeschrittenen Lektionen gesprungen, um mir den Aufbau anzuschauen.

Italienisch lernen mit Duolingo

Man kann direkt nach der ersten Testlektion ein Konto anlegen – oder anonym loslegen. Ohne Konto wird Ihr Fortschritt allerdings nicht gespeichert und kann nicht auf anderen Geräten synchronisiert werden.

Danach landen Sie auf einem bunten „Lernpfad“. Das ist Duolingos Version eines Sprachkurses – aber deutlich verspielter und voller kleiner Belohnungen. Sie sehen, wo Sie starten, was als Nächstes ansteht – und werden zwischendurch mit Schatztruhen überrascht, um motiviert zu bleiben.

Alles wirkt sehr flüssig und intuitiv. Und ganz ehrlich: Es motiviert überraschend gut – zumindest solange, bis Ihre Duolingo-„Herzen“ leer sind (wenn Sie die kostenlose Version nutzen).

Wenn Sie bereits ein Konto haben und Duolingo regelmäßig nutzen, klicken Sie einfach auf das Sprachsymbol mit der kleinen Flagge und wählen Italienisch aus der Liste.

Italienisch-Kurs-Duolingo

Kleiner Tipp: Italienisch lässt sich auf Duolingo derzeit nur aus sechs Ausgangssprachen lernen: Englisch, Chinesisch, Portugiesisch, Französisch, Spanisch und Deutsch.

👉 Duolingo Sprachkurse unter der Lupe:

So laufen die Italienisch-Lektionen bei Duolingo ab

Der Italienisch-Kurs bei Duolingo beginnt ganz entspannt: Mit Wörtern wie „per favore“, „tè“ oder „caffè“. Sie arbeiten sich durch Zuordnungsübungen, kurze Übersetzungen, Multiple-Choice-Fragen, Hörverstehen und Schreibaufgaben – wie an einem Sprachlern-Spielautomaten, der immer wieder ähnliche Übungstypen ausspuckt.

Eine typische Lektion besteht zum Beispiel aus:

  • Italienische Wörter dem Deutschen zuordnen

  • Kurze Sätze auf Italienisch schreiben

Italienisch mit duolingo

  • Lückentext ausfüllen

italienisch mit duolingo

  • Die passenden Paare einander zuordnen.

italienisch mit duolingo

  • Hören und das Gehörte eingeben

  • Kurze Sätze schreiben oder übersetzenitalienisch mit duolingo

  • Den Satz laut aussprechen

italienisch mit duolingo

Das Tempo ist hoch, die Übungen machen Spaß – und ja, manchmal lernen Sie Sätze wie „Die Katze trinkt Milch“ oder ähnlich absurde Konstruktionen. Ich freue mich inzwischen richtig auf solche kleinen Skurrilitäten – wie versteckte Ostereier, die plötzlich auftauchen. Und tatsächlich: Gerade diese seltsamen Sätze bleiben besonders gut im Gedächtnis. Dahinter steckt sogar eine Lernpsychologie.

Aber hier kommt der Knackpunkt: Erklärt wird so gut wie nichts. Plötzlich steht da „del ragazzo“ statt „il ragazzo“ – und man soll einfach verstehen, was das bedeutet.

Natürlich kann man auf ein Wort tippen und bekommt eine Übersetzung. Aber eine echte Grammatik-Einführung? Fehlanzeige.

Und selbst wenn man ins sogenannte „Lehrbuch“ schaut (das bei manchen Einheiten verfügbar ist), gibt’s nur sehr knappe Hinweise – wenn überhaupt.

Was also tun? Am besten: Die Lektion kurz pausieren und sich Hilfe bei einem bewährten Freund holen – Google oder ChatGPT. Die erklären einem meist in wenigen Sekunden, worum es wirklich geht.

Sprachapps
3.0/5
Ab 6,24 Euro / Monat
Duolingo Highlights
  • Kostenloser Zugang zu allen Sprachen
  • Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben verbessern
  • Über 40 Sprachen im Angebot

Wie Duolingo beim Italienischlernen motiviert – mit Spaß statt Druck

Duolingo setzt ganz bewusst auf spielerische Elemente, um Sie jeden Tag zum Weiterlernen zu animieren – und für viele funktioniert das erstaunlich gut. Besonders bekannt ist der sogenannte Streak: Wenn Sie täglich eine Lektion abschließen, wächst Ihre Lernserie weiter – lassen Sie einen Tag aus, beginnt alles wieder bei null. Für manche ist das motivierend, für andere eher eine kleine Stressquelle.

Dazu kommen Ranglisten, XP-Punkte, Abzeichen und kleine Belohnungen – alles sorgt dafür, dass sich das Sprachenlernen ein wenig wie ein Spiel anfühlt. Und auch wenn Sätze wie „Die Schildkröte trinkt Wein“ eher seltsam wirken, erfüllen sie ihren Zweck: Sie bringen Übung – und manchmal auch ein Schmunzeln.

Englisch lernen mit Duolingo

Wenn Ihnen der Wettbewerbsdruck zu viel wird, können Sie Ihr Profil übrigens auf „privat“ stellen – dann lernen Sie ganz in Ruhe, ohne Vergleich mit anderen Nutzern.

Für mich funktioniert das Belohnungssystem – solange man es nicht zu ernst nimmt und den spielerischen Charakter mit einem Augenzwinkern genießt.

Italienisch lernen mit Super Duolingo: Lohnt sich das Upgrade?

Wer Italienisch mit Duolingo lernen möchte, kann ganz entspannt mit der kostenlosen Version starten. Doch lohnt sich der Umstieg auf Super Duolingo, um schneller voranzukommen?

Das bietet Super Duolingo im Vergleich zur Gratis-Version:

duolingo super

  • Keine Werbung & Offline-Zugriff: Lernen Sie ungestört – auch unterwegs, z. B. in der Bahn oder im Urlaub.

  • Unbegrenzte Herzen: Fehler sind erlaubt – Sie müssen nicht bei jeder kleinen Ungenauigkeit von vorn anfangen.

  • Gezielte Wiederholungen: Die App erkennt Ihre Schwächen und schlägt passende Übungen vor – etwa bei Artikeln, Verbformen oder Präpositionen.

Was kostet Super Duolingo?

super duolingo abos

  • Einzelabo jährlich: 74,99 € (entspricht ca. 6,24 €/Monat)

  • Einzelabo monatlich: 10,99 €

  • Familienabo (bis zu 6 Nutzer): 105,84 €/Jahr

  • 14 Tage kostenlos testen: ideal, um in Ruhe herauszufinden, ob es sich für Sie lohnt.

Was Duolingo beim Italienischlernen gut macht – ein Blick auf die Stärken

Man muss der kleinen Eule auch mal etwas Anerkennung geben. Denn es gibt durchaus Punkte, in denen Duolingo überzeugt:

  • Gewohnheiten aufbauen: Eine Lektion dauert gerade mal 3 bis 5 Minuten. Das senkt die Einstiegshürde enorm – und hilft dabei, wirklich dranzubleiben. Wenn Sie – wie ich – Microlearning bevorzugen, reichen täglich schon 3 bis 10 Minuten, um Fortschritte zu machen. Auch Babbel und Mondly setzen auf dieses Prinzip.
  • Wortschatz einprägen: Durch ständige Wiederholung bleibt vieles hängen. Sätze wie „L’uomo beve il vino“ vergessen Sie wahrscheinlich nie wieder – ob Sie wollen oder nicht.
  • Hörverstehen trainieren: Die Audios sind klar verständlich, und die Hörübungen besser, als man es vielleicht erwartet. Besonders gut gefallen mir die kleinen „Radio“-Einheiten – bei denen es gar nicht darum geht, jedes Wort zu verstehen, sondern vertraute Vokabeln wiederzuerkennen.
  • Freundliches Design: Die App wirkt aufgeräumt, freundlich und zugänglich – gerade für Anfänger ein großer Pluspunkt. Wie bei vielen Sprachlern-Apps spielt auch das Design eine wichtige Rolle fürs Dranbleiben.
  • Motivation durch Gamification: Streaks, Ligen, tägliche Quests – wer auch nur einen Funken Ehrgeiz in sich trägt, wird schnell süchtig nach dem nächsten Fortschrittsbalken. Und wenn Ihnen das zu viel ist: Sie können die Ligen einfach deaktivieren und sich ganz auf Ihren Lernweg konzentrieren.
  • Günstiges Abo-Modell: Mit „Super Duolingo“ lernen Sie ohne Werbung, mit unbegrenzten „Herzen“ – und das für einen fairen Preis. Besonders attraktiv: Sie bekommen Zugriff auf alle über 40 Sprachen – entweder allein oder mit der ganzen Familie im Abo.

Ich selbst nutze Duolingo weiterhin – um Sprachen aufzufrischen, neue auszuprobieren oder einfach, um meine tägliche Lernserie aufrechtzuerhalten. Für mich ist es wie ein kleines italienisches Warm-up: nichts allzu Intensives, aber ein schöner Einstieg, bevor es ans richtige Lernen geht.

Die Schwächen: Wo Duolingo das Cannoli fallen lässt

… um es mal bildlich zu sagen.

Jetzt wird’s leider etwas frustrierend – denn so unterhaltsam Duolingo auch sein mag, es hat auch deutliche Schwächen:

  • Keine wirklichen Grammatik-Erklärungen: Sie stoßen plötzlich auf neue Zeiten oder Verbformen – als würden unangekündigt Gäste zum Abendessen erscheinen. „Ah, parlo heißt also ich spreche – schön. Und parli? Keine Ahnung.“ Babbel – und selbst Mondly in Teilen – erklären Grammatik deutlich besser. Klar und ohne zu überfordern.
  • Seltsame Sätze ohne Kontext: Manche Formulierungen wirken so absurd, dass sie fast schon ein eigenes Internet-Meme sein könnten. Realitätsnah? Nicht wirklich. Aber dafür bleibt die Struktur solcher Sätze oft gut im Kopf hängen.
  • Keine kulturellen Inhalte: Wo bleiben die Redewendungen? Die typischen Gesprächsphrasen? Oder kleine Einblicke ins italienische Alltagsleben? Leider sucht man das alles vergeblich. #Fehlanzeige
  • Sprechen ohne echte Rückmeldung: Die Sprachübungen sind eher oberflächlich. Ein Wort, ein Satz, einmal nachsprechen – grüner Haken, weiter geht’s. Ob Sie korrekt gesprochen haben oder nicht, wird kaum geprüft. Und manchmal gibt’s Lob, selbst wenn man gar nichts gesagt hat.
  • Zu viel Spiel, zu wenig Sprache: Die App ist stark gamifiziert. Man ertappt sich oft dabei, mehr auf Streaks, Herzen und Ligen zu achten als auf den eigentlichen Lernfortschritt. Und das ist ein Problem – vor allem, wenn man es ernst meint mit dem Sprachenlernen.

Und genau da liegt der Kern des Problems: Wenn Sie wirklich Italienisch lernen möchten – nicht nur ein paar Wörter verstehen, sondern die Sprache denken lernen –, dann reicht Duolingo allein nicht aus. Es ist ein guter Einstieg. Und es motiviert. Aber es ersetzt keine solide Sprachlernmethode.

Fortschritte und Grenzen: Wie weit bringt Sie Duolingo wirklich im Italienischen?

Können Sie nach einem Jahr täglichem Duolingo-Training fließend Italienisch sprechen?

Nein. Aber mal ehrlich: Keine App der Welt schafft das – ganz gleich, was sie verspricht (auch lesen: Duolingo richtig anwenden – Sprachlernen statt nur Spielen).

Was Duolingo Ihnen durchaus vermittelt, ist ein solider Grundwortschatz (vielleicht 1.500 bis 2.000 Wörter; ich stehe aktuell bei knapp 1330 Wörtern), ein Gefühl für einfache Satzstrukturen und ein bisschen Sprachgefühl. Sie werden Sätze sagen können wie: „Ich bin am Flughafen“ oder „Der Kaffee ist heiß.“ – also ein solides A1-Niveau.

duolingo italienisch wortschatz

Was Sie aber nicht können werden: schnelles Italienisch verstehen, sich spontan über Ihr Wochenende unterhalten oder die feinen Unterschiede zwischen „conoscere“ und „sapere“ erkennen.

Und den Konjunktiv? Den hat Duolingo offenbar selbst vergessen.

Um wirklich weiterzukommen, braucht es mehr – echtes Hörverstehen, echte Gespräche, echte Erklärungen.

Und genau deshalb kombiniere ich Duolingo gern mit anderen Methoden und Apps. Das bringt Abwechslung in den Lernalltag, verhindert Langeweile durch ständige Wiederholung derselben Übungstypen – und vor allem: Es bringt Fortschritt. Schritt für Schritt, aber spürbar.

Was Duolingo kann – alle Funktionen im Überblick:

Für wen eignet sich der Italienisch-Kurs von Duolingo – und für wen eher nicht?

Vielleicht haben Sie sich bereits durch Sätze wie „il caffè“, „la donna“ oder „il cavallo è mio“ geklickt. Doch ist Duolingo wirklich Ihr perfekter Lernbegleiter für Italienisch – oder eher eine charmante Spielerei, bevor es mit dem ernsthaften Lernen losgeht?

Hier erfahren Sie, wer mit Duolingo glücklich wird – und wer sich vielleicht nach etwas anderem umsehen sollte.

Duolingo passt gut zu Ihnen, wenn:

  • Sie ganz am Anfang stehen

  • Sie sich eine tägliche Lernroutine aufbauen möchten

  • Sie gern durch Ausprobieren und Wiederholen lernen

  • Sie gezielt Ihren Wortschatz erweitern wollen

Vielleicht nicht die beste Wahl – oder nur als Ergänzung geeignet –, wenn:

  • Sie Wert auf fundierte Grammatik-Erklärungen legen

  • Ihr Sprachniveau bereits bei B1 oder höher liegt

  • Sie sich schnell an albernen Sätzen oder spielerischen Elementen stören

Alternativen zu Duolingo: Wenn Sie Italienisch mit mehr Struktur lernen möchten

Sie überlegen, sich von Duo zu trennen? Oder möchten sich einfach nebenbei noch etwas Besseres gönnen?

Dann habe ich zwei empfehlenswerte Sprachlern-Apps für Sie getestet – beide bieten deutlich mehr Struktur und Inhalte mit Tiefe.

Babbel: Ideal für alle, die Grammatik verstehen und echte Gespräche führen wollen

Wenn Duolingo wie ein Sprachspiel daherkommt, wirkt Babbel eher wie ein durchdachter Online-Kurs – ganz ohne strenge Lehrer oder staubige Tafel (auch lesen: Duolingo oder Babbel: Welche Sprachlern-App passt besser zu Ihnen?).

Was Babbel richtig gut macht:

Babbel Lernmethode

  • Endlich werden grammatische Strukturen erklärt – klar und verständlich

  • Ab Tag eins lernen Sie nützliche Redewendungen für echte Alltagssituationen

  • Die Lektionen sind logisch aufgebaut – Begrüßungen kommen vor dem Wocheneinkauf

  • Verbformen, Artikel und Unterschiede zwischen maskulin und feminin werden Schritt für Schritt eingeführt

Die Lerneinheiten sind kurz, aber sehr gehaltvoll – mit einer Mischung aus Hören, Sprechen, Lesen und Grammatik. Und im Gegensatz zu Duolingos eher zufälligem Aufbau fühlt sich Babbel strukturiert an: Man merkt, dass das Gelernte sinnvoll aufeinander aufbaut.

Als Sprachlern-App-Testerin habe ich Babbels Italienischkurs mehrfach ausprobiert – und schaue auch heute noch gern rein, um einzelne Grammatikpunkte aufzufrischen oder Dialoge durchzuspielen.

Babbel
Sprachapps
4.5/5
Ab 4,95 Euro / Monat
Zum Anbieter
Babbel Highlights
  • Einblicke in die echte Sprachverwendung
  • Babbel Live Unterricht
  • Sprachen durch authentische Gespräche lernen

Kosten:

Preise Nur für die Babbel-App

Für wen eignet sich Babbel besonders? Für alle, die klare Erklärungen möchten, gern mit Struktur lernen und Wert auf praxisnahe Sprachsituationen legen.

Mondly: Perfekt für thematischen Wortschatz und schnelle Erfolgserlebnisse

Mondly ist so etwas wie die elegante, leicht geheimnisvolle Cousine unter den Sprachlern-Apps. Statt willkürlicher Sätze über Pferde oder Äpfel lernen Sie hier gezielt Wörter und Redewendungen zu bestimmten Themen – etwa Reisen, Business, Notfälle oder sogar Dating.

Neben den interaktiven Lektionen können Sie mit einem KI-Chatbot Italienisch üben, über Augmented oder Virtual Reality lernen und sich täglich durch neue Mini-Lektionen klicken (Linktipp: Duolingo und Mondly im Vergleich: Welche App passt besser zu Ihnen?).

mondly app

Was Mondly gut macht:

  • Die App ist optisch ansprechend, übersichtlich und leicht zu bedienen

  • Sie hören echte Muttersprachler – ein großer Pluspunkt fürs Hörverstehen

  • Der Chatbot eignet sich gut für einfache Konversationen

  • Die kurzen Einheiten motivieren und machen Lust auf mehr

Ich habe den Italienischkurs von Mondly getestet (wie bei meinen Reviews üblich mit 2–3 Lektionen) – und kann sagen: Für Wortschatz und Aussprache ist Mondly ideal. Auch Grammatik kommt nicht zu kurz: In vielen Lektionen gibt es Konjugationstabellen und eigene Grammatikmodule.

Mondly
Sprachapps
4.0/5
Ab 4 Euro / Monat
Zum Anbieter
Mondly Highlights
  • 7-tägige kostenlose Testversion
  • Kompakte, interaktive Lektionen
  • Grundlegende Grammatikübungen

Kosten:

Für wen ist Mondly besonders geeignet? Für visuelle Lerner, Reisende – und alle, die schnell erste Sätze sprechen wollen, ohne sich gleich mit Grammatikregeln zu überladen.

Mein Fazit: Duolingo – ja, aber bitte nicht ausschließlich

Der Italienischkurs bei Duolingo macht Spaß. Er ist bunt, motivierend und vermittelt Ihnen ein solides Fundament in Wortschatz und Satzbau. Ideal, um eine tägliche Lernroutine aufzubauen, dranzubleiben und erste Erfolgserlebnisse zu feiern.

Aber: Wenn Sie wirklich tiefer in die Sprache eintauchen möchten, sollte Duolingo nur der Einstieg sein – sozusagen das Aufwärmen vor dem eigentlichen Sprachtraining. Kombinieren Sie es mit anderen, fundierteren Methoden: Babbel, Mondly, italienischsprachige YouTube-Videos, Podcasts, Lehrbücher, Nachhilfe oder Tandemgespräche.

Denn Sprachenlernen bedeutet mehr als Lektionen und Übungen. Es geht um Menschen, um Kultur, um Situationen – und um die eigene Neugier. Und genau das bringt Sie weiter: Von „Il cavallo è mio“ hin zu echtem Italienisch – so, wie es im Leben gesprochen, gefühlt und erlebt wird.

*************

Let’s connect! 🌍✨

Bleiben Sie auf dem Laufenden und verpassen Sie keinen meiner Guides rund ums Sprachenlernen:

1️⃣ Newsletter abonnieren: Hier geht’s zu meinem Substack

2️⃣ Neuigkeiten auf Facebook: Folgen Sie Sprachverliebt für Updates und Tipps

3️⃣ Inspiration auf Pinterest: Entdecken Sie Krystynas Creation für kreative Ideen

Ich freue mich, Sie dort zu sehen! 😊

Willkommen auf meinem Blog rund ums Sprachenlernen!

krystyna trushyna

Sie möchten eine neue Sprache lernen? Ich bin Krystyna Trushyna und habe mit viel Leidenschaft sechs Sprachen gelernt. Hier auf dem Blog lasse ich Sie an meinen persönlichen Erlebnissen teilhaben – von erfolgreichen Methoden bis hin zu den besten Sprachlern-Apps. Entdecken Sie meine bewährten Tipps, ehrliche Bewertungen und inspirierende Geschichten rund um das Abenteuer, neue Sprachen zu meistern.

Meine Sprachkenntnisse
  • Russisch: Muttersprache
  • Ukrainisch: Zweite Muttersprache
  • Deutsch: Fließend (C1-C2)
  • Englisch: Fließend (C1-C2)
  • Italienisch: Mittelstufe (B1) – aktuell in Vertiefung
  • Türkisch: Grundkenntnisse (A2) – derzeit in Lernphase
  • Französisch: Grundkenntnisse (A2) – derzeit in Lernphase
  • Spanisch: Grundkenntnisse (A2) – derzeit in Lernphase
Fragen? Ich helfe gerne!

Wenn Sie Fragen zu Sprachlern-Apps oder zum Sprachenlernen haben, beantworte ich diese gerne – schreiben Sie einfach eine E-Mail an [email protected]!

Fragen zum Sprachenlernen?

Gambling is prohibited for underage individuals | Commercial content | Regional restrictions may apply | T&Cs apply | Play responsibly

This site is using Cloudflare and adheres to the Google Safe Browsing Program. We adapted Google's Privacy Guidelines to keep your data safe at all times.
18+eCOGRABeGambleAwareResponsible Gaming FoundationSSL
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter