Tagesgeldkonto Zinsen 2022: Alles Wissenswerte über Tagesgeld Zinsen

Gibt es eine Form der Geldanlage, bei der man a) keine Einmalanlage leisten muss und b) jederzeit auf das Geld zugreifen kann? Ja. Die Rede ist vom Tagesgeld. Mit dem Tagesgeld ist es möglich, völlig flexibel agieren zu können – man kann jederzeit Geld einbezahlen, kann aber auch jederzeit auf das Geld zugreifen. Auch wenn das Tagesgeldkonto am Ende mit dem Girokonto verglichen werden kann, so gibt es doch ein paar nicht zu unterschätzende Unterschiede.

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Tagesgeld Konten mit den besten Zinsen im Vergleich

 

Tagesgeld: Das Angebot für den flexiblen Sparer

Bleibt am Ende des Monats etwas Geld übrig, dann kann dieser Betrag auf das sogenannte Tagesgeldkonto transferiert werden. Tagesgeld ist das Angebot an den Sparer, dass er hier auf unbestimmte Zeit sein Geld parken kann, dafür bekommt er einen variablen Zinssatz geboten. Das heißt, die Zinsen für das Tagesgeld können sich verändern. Je nach Marktveränderungen können die Tagesgeldkonto Zinsen steigen oder auch fallen. Das heißt, ein Vergleich der Tagesgeld Zinsen ist sinnvoll, das Ergebnis vom Jahresanfang kann aber dann ganz anders aussehen, wenn man die Tagesgeldzinsen gegen Ende des Jahres nochmals vergleicht. Generell sollte vor der Anlage ein Tagesgeld Vergleich durchgeführt werden, um das beste Angebot ausfindig zu machen.

Beschäftigt man sich nicht nur mit den Tagesgeldkonto Zinsen, sondern auch mit dem Konto an sich, so wird man bemerken, dass das Prinzip an das klassische Girokonto erinnert. Man hat Geld auf dem Konto liegen, auf das immer zugegriffen werden kann bzw. ist es möglich, dass man jederzeit Geld einbezahlt. Der Unterschied liegt darin, dass das Girokonto jedoch für den täglichen Zahlungsverkehr verwendet werden kann, das Tagesgeldkonto hingegen nicht.

Zudem sind die Tagesgeld Zinsen deutlich höher als die Zinsen, die man bekommt, wenn das Geld am Girokonto liegen bleibt. Das heißt, wer Überlegungen anstellt, Geld auf dem Konto zu parken, um etwa auf verschiedene Projekte hinzusparen, sollte ein Tagesgeldkonto eröffnen.

Wer ein Tagesgeldkonto eröffnen will, sollte sich zuerst mit den Tagesgeldkonto Zinsen auseinandersetzen. Aufgrund der Tatsache, dass die Tagesgeldzinsen seit Jahren ein niedriges Niveau haben, ausgelöst durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank – kurz: EZB -, ist es wichtig, sodann die Tagesgeldkonto Zinsen zu finden, die besonders hoch sind. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Sind die Tagesgeld Zinsen nämlich deutlich höher als im Durchschnitt, dann sollte man ebenfalls achtsam werden.

 

Im Mittelpunkt stehen die Tagesgeldkonto Zinsen

Wer Überlegungen anstellt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, sollte sich unbedingt mit den Zinsen Tagesgeld auseinandersetzen. Letztlich sind nämlich die Tagesgeld Zinsen der größte Faktor, wenn es um die Bewertung geht, ob es sich um ein empfehlenswertes Produkt handelt oder nicht. Letztlich kann nämlich schon ein kleiner Unterschied bei den Tagesgeldzinsen entscheidend sein, ob das Ersparte schneller wächst oder nicht. Da das Zinsniveau sowieso sehr gering ist, sollte man hier unbedingt die Tagesgeldkonto Zinsen vergleichen, damit man zumindest die besten Zinsen für Tagesgeld bekommt, wenn schon die allgemeine Zinslage mehr als bescheiden ist.

Dass man für das Guthaben, das am Tagesgeldkonto liegt, Zinsen bekommt, ist klar. So ist das etwa auch bei dem Girokonto, nur mit dem Unterschied, dass die Zinsen für Tagesgeld deutlich höher als auf dem Girokonto sind. Dafür kann über das Tagesgeldkonto nicht am täglichen Zahlungsverkehr teilgenommen werden – mit dem Girokonto hingegen schon.

Die Tagesgeldkonto Zinsen sind variable Zinsen. Was das bedeutet? Es kann immer wieder zu Veränderungen der Tagesgeld Zinsen kommen. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass man sich nicht nur mit der Höhe der Tagesgeldzinsen auseinandersetzt, sondern auch einen Blick hinter den Vorhang macht, wieso Banken aktuell niedrige Tagesgeld Zinsen anbieten bzw. wieso sich die Tagesgeldkonto Zinsen mit der Zeit verändern können.

Die Bank, die das Tagesgeld anbietet, orientiert sich am Leitzins. Das ist jener Zinssatz, der auch den Kreditnehmer interessiert. Denn ist man auf der Suche nach einem Kredit, dann wird man wissen wollen, zu welchem Zinssatz wird dieser verzinst werden. Das Fundament bildet eben der Leitzins, der dann zur Anwendung gelangt, wenn sich die Bank dann das Geld von der EZB leiht. Aber der Leitzins ist nicht nur das Fundament für den Zinssatz, sondern stabilisiert des Weiteren auch den Euro, die Gemeinschaftswährung der Europäischen Währungsunion. Neben dem Leitzins gibt es auch den Einlagenzins. Dieser ist ebenfalls von Bedeutung, da er die Basis für die Konditionen bildet.

Wieso die Tagesgeldkonto Zinsen seit Jahren ein niedriges Niveau haben? Die EZB verfolgt eine Niedrig- bzw. Nullzinspolitik. So liegt der Leitzins seit März 2016 bei 0,0 Prozent – der Einlagenzins sogar bei -0,5 Prozent. Das heißt, lagert die Bank Geld bei der EZB, wird sie mit einem „Strafzins belohnt“. Und leider gibt es keine Hinweise und Informationen, dass demnächst das Ende der Niedrig- bzw. Nullzinspolitik eingeläutet wird. Das heißt, die Tagesgeldkonto Zinsen bleiben aktuell niedrig.

Aber der große Vorteil gegenüber dem Festgeldkonto? Wenn sich die Tagesgeld Zinsen verändern, also nach oben gehen, dann wird das direkt an den Kunden und sein Tagesgeld weitergegeben. Wer ein Festgeldkonto nutzt und sich für eine dreijährige Laufzeit entschieden hat, der hat einen Zinssatz geboten bekommen, der fix ist, ganz egal, ob der Leitzins nach oben oder nach unten geht.

 

Vorsicht vor „sehr attraktiven“ Tagesgeldzinsen

Es gibt Anbieter, die mit überaus attraktiven Tagesgeldkonto Zinsen werben. So gibt es dann anstelle der obligatorischen 0,1 Prozent Tagesgeld Zinsen im Bereich der 0,6 Prozent bis 1,0 Prozent. Aber wie ist das möglich? Das verrät der Blick auf das Kleingedruckte. Viele Banken bieten derart hohe Tagesgeldkonto Zinsen nur befristet an. Das heißt, eröffnet man ein Tagesgeldkonto bei der Bank, so wird dann innerhalb des ersten Jahres ein besserer Zinssatz angeboten. Nach Ablauf des ersten Jahres bzw. der Laufzeit, während dessen der bessere Zinssatz geboten wird, kommt der durchschnittliche Tagesgeldkonto Zinssatz zur Anwendung – und dieser wird, wenn es sich um eine seriöse Bank handelt, bei 0,1 Prozent liegen (bzw. kann eine Spur höher sein).

Wer übrigens unsicher ist, ob das Angebot seriös ist oder nicht, weil einem selbst die Tagesgeldkonto Zinsen zu hoch wirken, kann auch einen Blick auf die Erfahrungsberichte im Internet werfen. Sehr wohl finden sich über viele Produkte bzw. Banken Erfahrungsberichte, sodass man relativ schnell einen Überblick bekommt, ob das Angebot empfehlenswert ist oder nicht.

 

Die Vorteile des Tagesgeldes: Interessant für sicherheitsorientierte Sparer, die ohne Laufzeit ihr Geld anlegen wollen

Befasst man sich mit den Tagesgeldkonto Zinsen und kennt die Hintergründe der Zinsbildung, dann weiß man, das Niveau ist niedrig und wird sich auch in absehbarer Zeit nicht nach oben korrigieren. Das heißt, man sollte das Tagesgeldkonto nicht für eine langjährige Veranlagung nutzen, sondern hier nur Geld parken, das man mitunter in absehbarer Zeit benötigt, weil für ein Projekt gespart wird. Wer etwa im Herbst beginnt, für den Sommerurlaub zu sparen, ist gut beraten, das Geld auf dem Tagesgeldkonto zu parken. So kommt man auch nicht in Versuchung, das Geld auszugeben – ist es vom Girokonto weg, so ist es aus dem Sinn. Und geht es dann in Richtung Buchvorgang, um sodann den Traumurlaub verwirklichen zu können, kann das am Tagesgeldkonto liegende Geld jederzeit transferiert werden.

Auch wenn die Tagesgeldkonto Zinsen niedrig sind, sodass man sagen kann, für eine langjährige Strategie mag das Tagesgeldkonto nicht empfehlenswert sein, so gibt es doch einige Punkte, die für das Tagesgeldkonto sprechen:

Das Tagesgeldkonto ist sicher, es fallen keine Gebühren an und die Zinsen sind höher als auf dem Girokonto.

Zuerst das Thema Sicherheit: Innerhalb der Europäischen Union sind die Anlagesummen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro gesichert. Das heißt, pro Bank und Sparer gibt es die Grenze 100.000 Euro: Meldet die Bank Zahlungsunfähigkeit an, dann springt der Staat mit der gesetzlichen Einlagensicherung ein. Unterstützt durch den nationalen Einlagensicherungsfonds, können so pro Sparer 100.000 Euro garantiert werden, die man sodann zurückbekommt, wenn die Bank nicht mehr kann. Es gibt auch freiwillige Einlagensicherungsfonds, sodass höhere Beträge abgesichert sind – das hängt aber von der jeweiligen Bank ab. Das heißt, mit Blick auf die Sicherheit muss man sich keine großartigen Gedanken machen – bis 100.000 Euro muss man absolut keine Angst haben, dass man das Geld verliert, wenn die Bank nicht mehr zahlen kann.

Besonders interessant mag das Tagesgeldkonto sein, wenn es darum geht, besonders flexibel bleiben zu wollen. Das heißt, wer ungezwungen Geld auf das Konto überweisen will bzw. auch auf sein Girokonto überweisen will, der ist gut beraten, mit einem Tagesgeldkonto zu arbeiten. Bei anderen Geldanlagen gibt es oft nur die Möglichkeit der Veranlagung einer Einmalsumme sowie muss eine Laufzeit eingehalten werden.

Auch die Eröffnung des Tagesgeldkontos stellt in der Regel kein Problem dar. Wer die besten Zinsen für Tagesgeld gefunden hat und sodann ein Konto eröffnen will, ist innerhalb weniger Minuten fertig. Auch dann, wenn man nicht internetaffin ist, wird man im Zuge der Kontoeröffnung vor keine Herausforderungen gestellt werden.

Und am Ende ist noch darauf hinzuweisen, dass auf einem Tagesgeldkonto a) höhere Zinsen als auf dem Girokonto sind und b) auch keine Gebühren anfallen. Das heißt, das Tagesgeldkonto kann kostenlos genutzt werden. Somit muss man keine Angst haben, dass die Gebühren sodann die Gewinne auffressen. Auch das unterscheidet das kostenlose Tagesgeldkonto vom Girokonto – da in der Regel das Girokonto nämlich nicht kostenfrei zur Verfügung steht.

 

Tagesgeld statt Festgeld: Wieso das Tagesgeld oft die bessere Alternative ist

Ist man unsicher, ob man die 2.000 Euro in den nächsten zwei Monaten benötigt oder nicht, kann diese auf das Tagesgeldkonto transferieren. Wer hingegen sicher ist, dass die 5.000 Euro, die am Konto liegen, in den nächsten drei Jahren nicht benötigt werden, kann ein Festgeldkonto eröffnen. Natürlich punktet das Festgeldkonto mit einem besseren Zinssatz: Je länger die Laufzeit, umso höher bzw. attraktiver der Festgeld Zins.

Jedoch darf man nicht vergessen, dass das Geld während der Laufzeit des Festgelds nicht zur Verfügung steht – sozusagen gesperrt ist. Das heißt, ist man unsicher, ob das Geld innerhalb der nächsten Zeit benötigt wird, sollte sich lieber für das Tagesgeld und gegen das Festgeld entscheiden.

 

Konto eröffnen: Es gibt das Tagesgeld mit und ohne Girokonto

Hat man das beste Angebot für sich gefunden, so geht es in weiterer Folge um die Kontoeröffnung. Diese wird selbst Anfänger vor keine Herausforderung stellen. Das Tagesgeldkonto ist einfach zu eröffnen – innerhalb weniger Minuten ist der Vorgang abgeschlossen. Vor allem kann man das Tagesgeldkonto, da es sich um eine Online Sparform handeln, jederzeit eröffnen. Man muss sich hier also nicht an die Öffnungszeiten der Bank halten.

Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld einen Überblick verschafft, wer bietet die attraktivsten Tagesgeldkonto Zinsen an. Zudem ist man auch gut beraten, sich mit sogenannten Kombinationsprodukten zu befassen. Es gibt nämlich oft die Möglichkeit, dass man das Tagesgeldkonto gemeinsam mit dem Girokonto eröffnen kann. Hier werden oft auch bessere Zinsen für das Tagesgeld angeboten.

Wichtig ist, dass man jedoch auch bei so einem Angebot das Girokonto überprüft. Denn sehr wohl können hohe Gebühren bzw. Kosten anfallen, wenn das Girokonto gemeinsam mit dem Tagesgeldkonto in Anspruch genommen wird. Die Attraktivität der Tagesgeldkonto Zinsen soll hier nämlich dann davon ablenken, dass das Girokonto fragwürdige Konditionen hat. Stellt man fest, das Girokonto überzeugt nicht, dann mag es ratsam sein, dass man das Girokonto bei einer anderen Bank eröffnet bzw. muss das Girokonto und das Tagesgeldkonto nicht von ein und derselben Bank zur Verfügung gestellt werden.

Wer übrigens im Zuge des Vergleichs der Tagesgeld Zinsen bemerkt, dass sich der Markt verändert hat und andere Banken auf einmal deutlich bessere Zinsen für Tagesgeld anbieten, kann auch jederzeit einen Wechsel anstreben. Der Kontowechsel stellt in der Regel kein Problem dar und ist innerhalb weniger Augenblicke erledigt. Einfach das neue Tagesgeldkonto bei der Bank eröffnen und sodann das Geld transferieren – hier muss man nur den Zwischenschritt bedenken, dass das Ersparte zuerst auf das Girokonto und dann auf das neue Tagesgeldkonto transferiert werden muss. Ein direkter Übertrag zwischen den Tagesgeldkonten ist nicht möglich.

 

Die Tagesgeldkonto Zinsen: Das Fazit

Möchte man sein Geld auf einem Konto parken, das mit attraktiveren Zinsen als das Girokonto ausgestattet ist, sollte ein Tagesgeldkonto eröffnen. Auch wenn die Tagesgeldkonto Zinsen niedrig sind, da die allgemeine Marktlage keine Zinswende zulässt, so ist es trotzdem besser, das Tagesgeldkonto zu nutzen, als das Geld am Girokonto liegen zu lassen. Das Tagesgeldkonto ist die Alternative zum Festgeld und das Angebot für den sicherheitsorientierten Sparer, der kurzfristig für verschiedene Projekte sparen will. Für langfristige Veranlagungen, etwa mit Blick auf die finanzielle Vorsorge im Alter, mag das Tagesgeldkonto aber nicht empfehlenswert sein.

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