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0:3-Heimpleite: Veilchen erwischt es eiskalt

Fußball FC Erzgebirge Aue verliert gegen Fortuna Düsseldorf

Aue. 

Aue. Der FC Erzgebirge Aue hat auch das zweite Spiel gegen einen Bundesliga-Absteiger verloren. Gegen Fortuna Düsseldorf war nach 90 Minuten ein 0:3 (0:1) auf den Anzeigetafeln im eiskalten Erzgebirgsstadion. Die Hausherren konnten den kleinen Vorteil, den das Wetter versprach, nicht für sich nutzen.

Eine besondere Begegnung dürfte das Spiel wiederum für die beiden Trainer gewesen sein. Denn Dirk Schuster und Uwe Rösler kennen sich schon seit vielen Jahren. Sie spielten zusammen in Magdeburg. Erstmals standen sie sich am Samstag als Trainer gegenüber. Rösler hatte vor der Saison mit seinem Team den sofortigen Wiederaufstieg im Blick, startete holprig in die Saison, hatte aber in den letzten Spielen bewiesen, dass durchaus mit der Fortuna zu rechnen ist. Mit fünf Siegen und einem Remis war die Bilanz nach den letzten sechs Spielen großartig. Daher war der Respekt seitens der Auer groß. Schuster hatte vor den beiden starken Stürmern Kenan Karaman und Rouwen Hennings gewarnt, wobei nur Karaman zur Startelf gehörte. Die Frage war also: Ist der Respekt zu groß oder würden die Veilchen gegen den starken Absteiger mutig aufspielen?

Es sah zunächst nach einem mutigen Auftritt aus. Florian Krüger hätte die Erzgebirger bereits in der 4. Minute in Führung bringen können. Clemens Fandrich hatte ihn zuvor bedient. Doch Torwart Kastenmeier entschärfte die erste brenzlige Situation. Nach dieser wirklich guten Möglichkeit, schien Fortuna Düsseldorf gewarnt und war ab diesem Moment voll und ganz in der Partie. Nur große Chancen blieben zunächst aus. Das erste Tor fiel in der 24. Minute: Dawid Kownacki brachte die Fortuna verdient in Führung. Die Schützlinge von Dirk Schuster blieben hingegen in der Offensive viel zu harmlos. Noch vor dem Pausenpfiff musste Philipp Riese ausgewechselt werden. Bereits in der 34. Minute hatte er sich verletzt, trug einen Kopfverband. In der 45. Minute war endgültig Schluss: Riese wurde noch einmal - diesmal von Felix Klaus - rüde gefoult.

Nach der Pause sah es etwas besser aus. Die Veilchen traten mutiger auf, doch kamen mit dem Düsseldorfer Umschaltspiel einfach nicht klar. So hätte es in der 51. Minute bereits den nächsten Treffer für Düsseldorf geben können. Doch Martin Männel entschärfte im Eins zu Eins den Angriff von Kownacki. Die Fortuna wollte es aber deutlich gestalten und so gab es in der 83. Minute durch Kenan Karaman und eine Minute vorm Ende der regulären Spielzeit durch Thomas Pledl zwei weitere Treffer.