1.500 Zuschauer bei EHV-Pleite dabei

Handball Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau ging knapp verloren

Lößnitz. 

Lößnitz. Beim EHV Aue ist die Enttäuschung groß - das Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau am Samstagabend haben die Handball-Zweitligisten mit denkbar knapp mit 26:27 (14:13) verloren und damit die vierte Niederlage in Folge kassiert. Das Spiel haben 1.500 Zuschauer in der Erzgebirgshalle in Lößnitz live miterlebt.

Anfangs waren die Teams gleich gut

In der ersten Halbzeit sah es gar nicht so schlecht aus - beide Mannschaften sind sich auf Augenhöhe begegnet und keinem Team ist es gelungen, sich deutlich abzusetzen. Mehr als ein Tor Unterschied war nicht drin. Nach der Pause setzte sich das bis zur 40. Minute weiter fort. Dann ist es dem EHV Aue gelungen, durch Ladislav Brykner mit 19:17 (41.) in Führung zu gehen. EHV-Trainer Stephan Swat sagt: "Wir hatten die Chance, auf drei Tore wegzugehen. Stattdessen verwerfen wir den Ball und Lübeck-Schwartau kommt wieder auf ein Tor ran." Und schon acht Minuten später stand es erneut unentschieden beim 21:21.

Am Ende waren die Gäste konsequenter

Doch an der Stelle waren es dann die Gäste aus dem hohen Norden, die sich bis auf drei Tore beim 21:24 (54.) absetzen konnten. Dem EHV Aue ist es nicht gelungen, diesen Rückstand bis zum Schlusspfiff aufzuholen - der letzte Funke hat gefehlt. "Wir haben es selbst verbockt. Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, die Big Points zu setzen", sagt EHV-Trainer Stephan Swat. Die letzte Viertelstunde ist aus seiner Sicht katastrophal: "Wir haben zu viele freie Bälle liegengelassen. Lübeck-Schwartau war dagegen sehr konsequent und hat die Bälle verwandelt." Die Mannschaft habe gekämpft und sich erneut nicht belohnen können, so Swat.