10-Meter-Sprung mit 12 Jahren: Dieser junge Erzgebirger stiehlt den Weltmeistern die Show

Er ist der jüngste im Rampenlicht: Clemens Gäßler aus Lößnitz beeindruckt in der Chemnitzer Messe mit krassen Tricks. Schafft er den Durchbruch wie sein Idol Lukas Knopf?

Lößnitz

Bekannte Sportler wie der französische FIM-Vizeweltmeister Brice Izzo oder Italiens bester Freestyle Motocrosser Davide Rossi haben in der Chemnitzer Messe bei „Go Big or Go Home“ ein riesiges Publikum begeistert. Bei der spektakuläre FMX-Show, die von Weltmeister und X-Games-Gewinner Luc Ackermann organisiert wurde, rückte aber auch ein zwölfjähriger Erzgebirger ins Rampenlicht. Die Rede ist von Clemens Gäßler aus Lößnitz, der als jüngster Teilnehmer mit seinem Dirtbike spektakuläre Sprünge vom zehn Meter hohen Mountainbike-Tower zeigte.

Insta-Kanal ein Schlüssel zum Erfolg

„Es ist nur eine Show“, sagt der Siebtklässler über das große Event in der Messehalle, in der er bereits im November bei einer ähnlichen Veranstaltung geglänzt hatte. Siegerpokale gab es auch dabei nicht zu gewinnen, dafür aber jede Menge Aufmerksamkeit. Und genau die braucht Clemens Gäßler, denn noch hat er auf dem von seiner Mutter eingerichteten Instagram-Kanal nur 1150 Follower. Diese Zahl gilt es zu steigern, denn eines Tages will der junge Slopestyle-Spezialist aus dem Erzgebirge mit seinem Hobby den großen Durchbruch schaffen. Andere Experten wie Freeride-Mountainbiker Lukas Knopf haben gezeigt, dass es zu schaffen ist.

Trainingsstrecke direkt vor der Haustür

Große Unterstützung erhält der Zwölfjährige auch von Lukas Knopf. In dessen Bike- und Extremsporthalle übt Clemens Gäßler zum Beispiel seine waghalsigen Sprünge. „Da lande ich weich“, sagt er über seine Sprünge in die Schaumstoffgrube, wo er die komplizierten Bewegungen immer zuerst ausprobiert. Zum Beispiel einen Rückwärtssalto, bei dem er seinen Lenker zweimal dreht oder das gesamte Fahrrad einmal um 360 Grad bewegt. Klappen die Tricks gut, zeigt der Lößnitzer sie dann draußen bei Wettkämpfen vor der Jury. Und natürlich übt er - keine 200 Meter von seinem Wohnhaus entfernt - jede Woche fleißig auf der hügeligen Cross-Strecke in Lößnitz, wo er im Alter von vier Jahren zum ersten Mal gefahren ist.

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