100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal

Gesellschaft Bad Schlema hatte zum 10. Neujahrsempfang geladen

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Zum Neujahrsempfang hat Bürgermeister Jens Müller Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (2.v.re.) begrüßt - Tänzerinnen der Karo Dancer Bad Schlema waren aus diesem Anlaß in Kleider im Stil der 30er Jahre geschlüpft. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Es ist viel geschafft und geschaffen worden in Bad Schlema und die Bemühungen, den Ort attraktiv zu gestalten, gehen weiter. Zum 10. Neujahrsempfang der Gemeinde im Kulturhaus "Aktivist" hat Bürgermeister Jens Müller nicht nur einen Rückblick gegeben, sondern auch auf das Jahr 2018 vorausgeschaut. Ein zentrales Thema: "100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal".

Jens Müller sagt: "Es ist ein besonderes Jubiläumsjahr. Die 100 Jahre haben es in sich. Es ist ein Zeitraum, in dem sich der Ort massiv gewandelt hat." Begonnen beim Aufbau des Kurbetriebes über die beiden Weltkriege, den Uranerzbergbau, der fast das Aus bedeutet hätte für den Ort, bis hin zur Wiederbelebung des Kurortes.

Auch Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch kam nach Bad Schlema

Bad Schlemas Ortschronist Oliver Titzmann hat die 160 Gäste im Saal mitgenommen auf eine spannende Reise durch die Zeit und hat seine Zuhörer mit einem sehr emotionsgeladenen Vortrag gefesselt. Zu Gast beim Neujahrsempfang in Aue war Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch.

Sie sieht Bad Schlema als einen wichtigen touristischen Magnet im Erzgebirge: "Was von Bad Schlema ausgeht, ist fantastisch." Im Jubiläumsjahr wird es mehrere Veranstaltungen, Ausstellungen und Vorträge geben. Es wird ein Fest für alle Generationen, was sich wie ein roter Faden durch das Jahr hindurchziehen wird. Ein zentrales Fest-Wochenende ist zu Pfingsten geplant.

Für 2018 sind schon einige Projekte geplant

In Bad Schlema ist im letzten Jahr einiges geschafft worden. Unter anderem konnte mit der Flächensanierung des Areals an der Rajewsky-Straße ein Wismut-Altstandorte-Projekt abgeschlossen werden. Müller sagt: "Die Fläche hätten wir schon mehrfach für Wohnbebauung oder ähnliche Vorhaben verkaufen können, doch das wird nicht eintreten. Das Areal halten wir vor als Entwicklungsfläche für die Kurgesellschaft Bad Schlema."

Ein weiteres Altstandorte-Projekt ist die Halde 65, das in diesem Jahr in Angriff genommen wird. Auch steht unter anderem der Abschluss des Sanierungsgebietes an und man hat Projekte wie Komplettsanierung des Spielplatzes am Kurpark und die weitere Ertüchtigung des Breitbandnetzes auf den Plan gesetzt.