100 Kilometer als Herausforderung

Sportwandern Jahnsdorferin musste diesmal vorzeitig passen

Falkenstein/Jahnsdorf. 

Falkenstein/Jahnsdorf. Mit nur kurzen Pausen, 24 Stunden auf den Beinen zu sein und 100 Kilometer zu wandern, ist eine sportliche Herausforderung. Ines Mieth ist jetzt zum wiederholten Mal beim Vogtlandhunderter in Falkenstein gestartet. Die 22. Auflage der winterlichen Variante unter der Überschrift "Am Elsterperlenweg zum Greizer Schloss" hat dem Namen alle Ehre gemacht, denn der Winter hatte sich mit Frost und Schnee gemeldet. Die Jahnsdorferin ist mit dabei gewesen: "Man triff alte Bekannte und es ist immer wieder schön. Mir gefällt das Familiäre. Man umarmt sich und freut sich, wenn man sich sieht. Es sind meist immer dieselben Leute, die mitwandern und Jürgen Hadel organisiert die Wanderungen immer sehr gut und vor allem steckt sehr viel Herzblut mit drin."

Mit der Familie motiviert durch Frost und Schnee

Die 51-jährige hat diesmal Unterstützung aus der Familie bekommen. Ehemann Diethard und Familienhund Mila sind mitgelaufen, allerdings "nur" die Teilstrecke bis Kilometer 55 in Berga. "Da die Beiden nach 55 Kilometern rausgehen, ist es mit meiner Motivation schwer, dann weiter zu machen", gesteht Ines Mieth, die die 100 Kilometer schon mehrfach erfolgreich gelaufen ist. Doch diesmal war es tatsächlich so, dass sie vorzeitig ausgestiegen ist. Doch das sieht die ambitionierte Sportlerin nicht ganz so kritisch und eng. Über die Königsdisziplin von 100 beziehungsweise streckenbedingt diesmal 113 Kilometer, sind 56 Wanderer gestartet - 16 haben 113 Kilometer geschafft und 24 die 100 Kilometer.