1115 Kilometer fürs Auto-Treffen am Katzenstein: Aus Schweden ins Erzgebirge

Event im Erzgebirge begeistert trotz Schnee und Eis gut 250 Teilnehmer

Pobershau

Im Vorfeld hatte das winterliche Wetter Maik Janke etwas Sorgen bereitet. Würde der Parkplatz am Katzenstein aufgrund des enormen Schneefalls genügend Platz bieten? „Riesiger Dank an den Winterdienst, der hat gute Arbeit geleistet“, zeigte sich der Organisator des zwölften Skoda-Wintertreffens in Pobershau am Samstag dann aber erleichtert. Auch die Teilnehmer ließen sich von den äußeren Bedingungen nicht stören. Im Gegenteil: Etwa 250 Skoda-Fahrer trafen sich vor Ort, womit die Veranstaltung fast an ihr Limit kam. Für Janke war aber am wichtigsten: „Alle sind heil angekommen.“

Zwölfeinhalb Stunden unterwegs

Vor allem Normen Heinrich und seine Freundin Friederike Schäfer hatten für die Anreise viel auf sich genommen. Eigentlich wohnt der 44-Jährige in Grasberg bei Bremen. Schon das hätte ihn zu einem Kandidaten für die weiteste Anreise gemacht. Allerdings verbrachte das Paar den Jahreswechsel in Schweden, was die Herausforderung noch einmal deutlich größer machte. Doch das Skoda-Treffen am Katzenstein zu verpassen, kam für Normen Heinrich nicht infrage. „Wir wollten die ganzen Leute unbedingt wiedersehen. Außerdem ist die Region so interessant“, erklärt der Niedersachse, der die 1115 Kilometer von Skandinavien bis ins Erzgebirge in zwölfeinhalb Stunden schaffte.

Vorfreude auf den Sommer

„Bei Hamburg hatten wir Glück. Da wurde die Autobahn kurz hinter uns dicht gemacht“, berichtet der Skoda-Pilot, der ansonsten von großen Staus oder anderen Verkehrsbehinderungen verschont blieb. Und so kam das Paar rechtzeitig am Katzenstein an, wo es das Wiedersehen mit vielen Bekannten und das winterliche Flair genoss. Ein kulturelles Programm war nicht nötig, um den Tag unvergesslich zu machen. „Das Schöne an diesem Treffen sind die vielen Gespräche“, sagt Normen Heinrich, der sich schon auf den 5. und 6. Juni freut. Dann findet am Katzenstein das 15. Skoda-Sommertreffen statt.

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