125 Jahre Bahnlinie Zwönitz -Scheibenberg sind gefeiert worden

Historische Fuchsbrunnbrücke ist als einzige erhalten

Zwönitz

Die Interessengemeinschaft „Zwönitz-Scheibenberg“ hat es sich zur Aufgabe gemacht ein Stück Eisenbahngeschichte lebendig zu halten. Dem Jubiläum „125 Jahre Bahnlinie Zwönitz -Scheibenberg“ haben die Akteure jetzt besondere Aufmerksamkeit geschenkt und ein Fest rund ums Jubiläum gefeiert mit zahlreichen Gästen.

Schienentrabi, Sonderzug und Bulldog-Fahrten

Im Zwönitzer Ortsteil Kühnhaide war einiges los. Es gab Fahrten mit dem „Schienentrabi“, es verkehrte ein Sonderzug zwischen Schlettau-Scheibenberg und Zwönitz/Kühnhaide und es gab Fahrten mit dem Lanz-Bulldog zur Fuchsbrunnbrücke. „Auf der Bahnstrecke gab es früher sieben Brücken und die Fuchsbrunnbrücke ist die einzige, die noch erhalten geblieben ist.

Erhaltenswerter Zeitzeuge

Von daher hat sie einen historischen Wert und ist ein Zeitzeuge deutscher Ingenieurskunst. Wenn sie weg wäre, würde etwas fehlen“, sagt Stefan Schneider von der Interessengemeinschaft „Zwönitz-Scheibenberg“. Die Brücke sei auf jeden Fall erhaltenswert, so der 77-jährige: „Momentan ist für Wanderer und Radfahrer von Zwönitz oder von Bernsbach kommend, am Brückenkopf Schluss.“

Es fehlen 2,3 Millionen Euro

Die Lücke, die man durch die Fuchsbrunnbrücke auf dem Radweg hat, wollen die Die Anliegerkommunen schließen, doch trotz bereits bewilligter Fördermittel fehlt noch ein großer Geldbetrag von 2,3 Millionen Euro. Die Bahnlinie von Zwönitz nach Scheibenberg gibt es schon lange nicht mehr. In Betrieb war sie in den Jahren zwischen 1900 und 1947.

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