13.000 neue Bäume für Seiffen

Forst Aus der Grünlandfläche am Glashüttenweg wird ein Wald

Die Sächsische Waldkönigin Friederike I Binder war an der Pflanzaktion beteiligt. Foto: Jan Görner

Seiffen. In Seiffen sind am Glashüttenweg 4,6 Hektar neuer Wald entstanden. In den vergangenen Wochen wurden hier 13.000 Bäume neu gepflanzt, darunter Fichten, Rotbuchen, Lärchen und Bergahorn.

Eine Million Bäume jährlich

Diese Aktion ist Teil eines Projektes der Firma Enterprise Autovermietung. Sie hat sich 2007 verpflichtet 50 Jahre lang weltweit jeweils eine Million Bäume pro Jahr zu pflanzen. In Deutschland sind es mittlerweile 100.000 Stück. Davon entfällt die eine Hälfte auf Sachsen und die andere auf den Schwarzwald.

An der Aktion in Seiffen haben neben Vertretern von Enterprise auch Angehörige der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald teilgenommen. Der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen Oliver Fritzsche betonte, wie wichtig die Aktion sei. Sie passt seiner Meinung nach ausgezeichnet in die Vorhaben des Staatsbetriebes Sachsenforst zur Waldmehrung und zum Waldumbau. Ersteres beinhaltet die Steigerung des Anteils von Waldflächen in Sachsen von derzeit 28 Prozent auf 30 in absehbarer Zeit. Beim Waldumbau sollen gesunde Mischwälder entstehen.

Ein Platz für seltene Wildobstsorten

Im Gläshüttenweg haben sogar seltene Wildobstsorten eine Chance bekommen. Diese bilden eine Rahmen um die Pflanzung in Seiffen. Besonders während der Blütezeit seien die, so Oliver Fritzsche, eine Augenweide.

Die Sächsische Waldkönigin Friederike I. ist ebenfalls bei der Pflanzaktion in Seiffen unter den 30 Teilnehmern gewesen. Friederike Binder studiert Forstwissenschaften und hat schon viele Bäume in die Erde gebracht. "Mit so vielen Leute macht das noch mehr Spaß als sonst", sagte sie.