13-jährige Dresdnerin knackt nationalen Rekord

Schwimmen Schwimmcup in Marienberg mit nationalen Feeling

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Jeder Schwimmer wurde im Aqua Marien von den Zuschauern angefeuert. Foto: Jan Görner

Marienberg. Wenn das Marienberger Freizeitbad "Aqua Marien" kurz vor dem Jahreswechsel mal wieder aus allen Nähten zu platzen droht, kann es sich nur um den Internationalen Erzgebirgs-Schwimmcup handeln. In diesem Jahr wurde das größte sächsische Kurzbahn-Meeting zum 22. Mal ausgetragen - und wieder folgten knapp 600 Sportler der Einladung des Schwimmteams Erzgebirge.

Dank der Starter aus Tschechien, Polen und der Schweiz herrschte natürlich wieder internationales Flair. Die Starter des TJ Slavie Chomutov waren es auch, die sich knapp vor Aqua Berlin den Sieg in der Vereinswertung sicherten. Über den Sieg in der Nachwuchswertung durfte sich der 1. Grimmaer SV freuen.

Nationaler Altersklassen-Rekord gebrochen

Spitzen-Athleten waren auch aus Dresden angereist. So sicherten sich Urs Bludau sowie Celine Wolter jeweils den Pokal des Marienberger Oberbürgermeisters in Form eines Herzog-Heinrich-Räuchermanns. Im Fall von Celine Wolter war dafür sogar ein nationaler Altersklassen-Rekord herausgesprungen. Die 13-Jährige von der 1. Dresdner SG schwamm die 50 Meter Rücken in tollen 28,6 Sekunden.

Mit dabei in diesem Finale war auch Julie Marschner vom SV 1990 Zschopau, die mit Bronze ein Ausrufezeichen setzte. Vom Schwimmteam Erzgebirge ragte Tiffany Steiner (Jahrgang 2007) mit fünf Goldmedaillen heraus.

Siege konnten sich außerdem Jolina Mildner, Emma Wittig und Erik Findeisen erkämpfen. Als fleißige Medaillensammler erwiesen sich aus den Reihen der Lokalmatadoren außerdem Johann Weiß, Annika Uhlig, Erik Reuter, Konrad Weiß sowie Nele Grosche.