15. Sturmlaternenwanderung in Lößnitz steht an

Event Geburtstagswanderung führt durch Kuttengrund zwischen Lößnitz und Aue

Lößnitz. 

Lößnitz. Treffpunkt für die 15. Sturmlaternenwanderung durch den Kuttengrund, die heute 18 Uhr startet, ist im Bärengrund. Die Initiatoren von der Interessengemeinschaft Historischer Erzbergbau Lößnitz um den Vorsitzenden Jens Hahn, hoffen, dass der Zuspruch zur Geburtstagswanderung rege sein wird. Dabei denkt Hahn auch an Kinder und Jugendliche. "Wie andere Vereine, wollen auch wir uns daran beteiligen und den Kindern in den Schulferien etwas fernab von Fernsehen und Smartphone bieten. Wir wollen die jungen Leute zum Wandern bewegen, damit diese zusammen mit Eltern und Großeltern auf Tour gehen."

Laternen in Tschechien hergestellt

Es sei auch Anreiz, so Hahn, vielleicht im Schuppen einmal nachzusehen, ob sich nicht noch eine alte Sturmlaterne findet. "Uns liegt es am Herzen, an die Tradition der Sturmlaternen-Herstellung in der Region zu erinnern." Die 15. Sturmlaternenwanderung umfasst eine Runde durch den Kuttengrund, um den Begräbnisberg herum. Zum Thema hat man sich diesmal unter anderem die klimatischen Besonderheiten im letzten Jahr gemacht, die auch im Kuttengrund nicht spurlos vorübergegangen sind, so Hahn. Zum Zustand des Waldes und auch zum Wasserhaushalt werden die Teilnehmer der Wanderung einiges erfahren. Natürlich steht wieder eine besondere Sturmlaterne im Mittelpunkt der Betrachtung.

Diese stammt allerdings nicht aus Beierfeld, ist aber zu 95 Prozent daran angelehnt. Wie Jens Hahn erklärt, wolle man an Sturmlaternen der Marke "Meva" erinnern, die aus Raudnitz in Böhmen stammte. Dort sind bis 2003 noch Sturmlaternen hergestellt worden. "Als 1990/91 die Firma in Beierfeld in die Insolvenz gegangen ist, haben die Tschechen einen Großteil der Werkzeuge aus der Produktion übernommen."