17,25 Millionen für Oelsnitzer Bergbaumuseum

Umgestaltung Sanierungsarbeiten sind bis ins Jahr 2020 geplant

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Das Bergbaumuseum Oelsnitz soll umgestaltet und saniert werden.Foto: Ralf Wendland

Oelsnitz. Das Bergbaumuseum in Oelsnitz beschreibt Museumsleiter Jan Färber als authentischen Ort sächsischer Industriegeschichte und das ist es auch. In den altehrwürdigen Räumen stehen jetzt Veränderungen an. Konkret geht es um die Sanierung der Gebäudesubstanz und die Neukonzeption des Museums.

Vorgesehen sind die Sanierungsarbeiten abschnittweise bis ins Jahr 2020. Das Vergabeverfahren läuft und man ist auf der Suche nach dem Generalplaner. Man geht davon aus, dass im Mai der Zuschlag erteilt werden kann. Investiert wird eine Summe in Höhe von 17,25 Millionen Euro, gerechnet auf das Gesamtprojekt inklusive museumsgestalterischer Dinge.

Trotz Baumaßnahmen einen Besuch wert

Rückblickend auf das 2016 sagt Jan Färber: "Es war ein erfolgreiches Jahr auch ohne den "Mitnahmeeffekt" der Landesgartenschau." Trotz der geplanten Baumaßnahmen ist das Programm vollgepackt übers Jahr auch über Ostern ist geöffnet. Am Ostermontag beginnt 10 Uhr ein Familientag. Die Welt des schwarzen Golds wird Besuchern bei einer Befahrung nahegebracht.

Und weil Ostern ist, gibt es einige Überraschung dazu. Der Osterhase persönlich ist im Bergbaumuseum zu Gast zur Freude der jüngsten Besucher. Familien erleben einen Tag mit Osternest-Suche, Spiel- und Geschicklichkeitsparcours und Hüpfburg. Zudem lädt der Bergbauspielplatz Zwergenschacht zum Entdecken und Spielen ein. Etwas ruhiger geht es beim Steine-Schleifen oder Ostereier-Verzieren zu.