17. Werfertag: Die Elite trifft sich in Thum

Leichtathletik LV 90 Erzgebirge präsentiert Spitzensportler mehrerer Nationen

Thum. 

Thum. Ganz so groß wie sonst wird die Kulisse beim 17. Thumer Werfertag nicht sein. Schließlich erfordert die Corona-Pandemie ein entsprechendes Hygiene-Konzept. Trotzdem ist bei diesem Meeting auch in diesem Jahr wieder Leichtathletik auf höchstem Niveau zu erwarten. "Mit David Storl (Kugel), Clemens Prüfer (Diskus), Kristin Pudenz (Diskus) und Christin Hussong (Speer) werden die aktuellen deutschen Meister von Braunschweig am Start sein. Insgesamt stehen elf Medaillengewinner der diesjährigen nationalen Meisterschaften in den Startlisten", sagt Mitorganisator Sven Lang vom LV 90 Erzgebirge über den Wettkampf, der am 22. August ab 14 Uhr im Thumer Stadion an der Wiesenstraße über die Bühne gehen wird.

Trotz Einschränkungen Zusicherung von tollen Wettbewerben

Statt Freitagabend sind die Athleten diesmal also an einem Samstagnachmittag gefordert. "Außerdem lässt unser Hygienekonzept nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern zu. Tickets für die Veranstaltung können ausschließlich über eventim.de erworben werden", erklärt Lang, der dem Publikum dennoch tolle Wettbewerbe verspricht.

Sportler genießen Publikum

Schließlich muss sich die nationale Elite auch gegen Top-Athleten aus fünf europäischen Ländern behaupten. "Vor allem im Kugelstoßring sind mit Filip Mihaljevic (Kroatien) und Auriol Dongmo (Portugal) die aktuell besten Europäer am Start", so Lang. Er ist überzeugt, dass nicht die Zuschauer das Meeting genießen, sondern auch die Sportler selbst. Schließlich mussten sie zuletzt stets vor leeren Rängen antreten.

Auch bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig fehlte zuletzt das Publikum - und damit ebenso dieses gewisse Prickeln. "Der sonstigen Stimmung verpasst das natürlich einen Dämpfer", sagt Lang, dessen Verein in Abwesenheit der verletzten Christina Schwanitz ohne Medaille blieb.

Podestplätze knapp verfehlt

Die drei anderen Erzgebirger konnten nur am Podest schnuppern. So fehlten Cedric Trinemeier (6./18,75 m) in der engen Kugelstoßkonkurrenz der Männer nur 30 Zentimeter zu Bronze. Auch Diskuswerfer Korbinian Häßler (5./58,00 m) und Kugelstoßerin Sarah Schmidt (4./16,27 m) waren vorn dabei.