170 Gefährten steuern das Strumpfmuseum Gelenau an

Freizeit 20. Touristische Orientierungsfahrt

Auto- und Motorradfahren macht Hunger. Der Rassegeflügelzuchtverein und Koch Lars Schubert hatten Kartoffelsuppe für 200 Personen vorbereitet. Die Nachfrage war aber größer. Foto: Dirk Trautmann

Gelenau. Eigentlich hatte das "Erste Deutsche Strumpfmuseum" in Gelenau gestern gar nicht geöffnet. Und eigentlich melden sich auch nicht 170 Fahrer nebst Beifahrern und Copiloten zum Museumsbesuch nebst Anfrage zwecks Verköstigung an. Aber gestern war es anders: Das Strumpfmuseum hatte geöffnet, 170 Autos und Motorräder wurden nicht nur empfangen, sondern durch den Rassegeflügelzuchtverein Gelenau auch bekocht, es gab "selbst gemachte", darauf legte Koch Lars Schubert größten Wert, Kartoffelsuppe.

Das Ziel: Die Heimat auf weniger befahrenen Straßen erkunden

Grund des großen Aufwands war die 20. Touristische Orientierungsfahrt, in die die 11. Young- & Oldtimerfahrt eingebettet war. Nun gibt es Oldtimertreffen und-Ausfahrten wie Sand am Meer, doch diese ist besonders: "Es geht nicht nur nicht um Geschwindigkeit, sondern Ziel ist es, auf nicht so oft befahrenen Straßen die Heimat zu erkunden", sagte Fahrtleiter Rico Näther aus Augustusburg. Die Fahrt wurde veranstaltet vom MC Flöha, angefahren wurden Waldkirchen, Börnichen und Thum, aber auch Venusberg und eben Gelenau mit dem "Ersten Deutschen Strumpfmuseum".

"Das ist eine hervorragend organisierte Fahrt mit netten Leuten. Man kommt wirklich an Stellen, die man sonst nicht anfahren würde, die aber mehr als sehenswert sind", urteilte Daniel Weißbach aus Kunnersdorf, unterwegs mit Freundin Vivien Fleischer auf einer MZ ES 150 mit Knieblechen.