• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

18-Jähriger ist beflügelt vom Weltcup-Feeling

Mountainbike Moritz Dehne will sich für höhere Aufgaben empfehlen

Pobershau. 

Pobershau. Aktuell erlebt Mountainbiker Moritz Dehne nicht gerade seine erfolgreichste Saison, und doch schreitet seine Entwicklung im ersten Jahr in der U 23 voran. Erst einmal ist der 18-jährige Pobershauer froh darüber, dass er nicht zuletzt dank der Physiotherapeuten seine Rückenprobleme in den Griff bekommen hat.

Appetit auf mehr

Außerdem kann der Starter des RSC 93 Marienberg, der die Sportschule in Altenberg besucht, stolz verkünden: "Ich habe mein Debüt im Weltcup gefeiert." Obwohl er unter 150 Fahrern nicht über Platz 120 hinauskam, blickt der Erzgebirger voller Stolz auf das Erlebnis im baden-württembergischen Albstadt zurück: "Das war etwas komplett anderes als alle Rennen zuvor."

Schon das Gefühl, die Kleidung der Nationalmannschaft zu tragen, habe Moritz Dehne beflügelt. Allerdings kam er nicht drum herum, den Großteil der ersten beiden Runden zu Fuß statt im Sattel zurückzulegen: "Weil es kurz vor dem Start gewittert hatte, war der Boden extrem schlammig. Da hat sich das Feld an den Auf- und Abfahrten schnell gestaut." Somit war es fast unmöglich, eine Aufholjagd zu starten. Dennoch bezeichnet der Pobershauer seinen ersten Weltcup-Auftritt als gelungen. Dieser machte Appetit auf mehr.

Technische Probleme

Doch zunächst einmal muss sich der 18-Jährige für weitere Einsätze auf höchster Ebene empfehlen. Und das ist gar nicht so einfach, denn die Technik hat ihm schon mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. So ereilte ihn beispielsweise beim Bundesliga-Rennen in Gedern weit abseits der Technikzone ein Platten, sodass die Überrundung und damit das Ausscheiden folgte. Immerhin gelang dem Junior in Heubach ein 45. Platz - ebenso wie bei einem Rennen der tschechischen Cross-Country-Serie in Brünn. Auch dort kann Dehne internationale Erfahrung sammeln.



Prospekte