2. Radball-Bundesliga: Erzgebirger schnuppern an Tabellenführung

Radball Duos der SG Niederlauterstein erwischen einen starken Saisonstart.

Niederlauterstein

Über ein solches Tabellenbild würden sich die Radballer der SG Niederlauterstein am Saisonende der 2. Bundesliga Nord sicherlich freuen.

Blendender Auftakt für die Erzgebirger in Zeitz

Während Lucas Neubert und Tobias Buschbeck auf Rang 7 im gesicherten Mittelfeld liegen, schnuppern Paul Simon und Hendrik Neubert als Tabellenzweite sogar an der Spitze. Allerdings gilt es zu bedenken: In der zweithöchsten Spielklasse ist gerade mal der erste von insgesamt sechs Spieltagen absolviert, sodass sich noch einiges tun wird. Und dennoch: Den Erzgebirgern ist in Zeitz ein blendender Auftakt gelungen.

Vom Abstiegskandidaten zum Podestanwärter

Vor allem das Duo Simon/Neubert wusste am ersten Spieltag zu überzeugen. Dabei war die SG Niederlauterstein II nur durch eine Entscheidung am Grünen Tisch in der 2. Bundesliga geblieben. Aufgrund des Rückzugs einer anderen Mannschaft wurde doch noch ein Platz frei für das eigentlich abgestiegene SGN-Duo, das es nun offenbar allen zeigen will. Jedenfalls legten Hendrik Neubert und Paul Simon in Zeitz los wie die Feuerwehr und feierten gegen die Gastgeber (6:5), die SG Langenwolschendorf (5:4) sowie den MTV Saalfeld (4:2) drei Siege. Dass diese allesamt knapp ausfielen, zeigt zugleich, wie eng es in der Liga zugeht.

Chancenverwertung ausbaufähig

Die einzige Niederlage für den Tabellenzweiten setzte es ausgerechnet im vereinsinternen Duell, weil Tobias Buschbeck und Lucas Neubert mit 3:2 die Oberhand behielten. Im weiteren Spielverlauf hatten sie mit dem 6:2 gegen den Reideburger SV nur noch einen weiteren Sieg aufzuweisen, sodass Buschbeck anschließend meinte: "Es hätten schon noch ein paar Punkte mehr sein können." Vor allem das 5:8 gegen Saalfeld war bitter, da die Erzgebirger in diesem Duell 5:2 geführt hatten. Wie in dieser Partie scheiterten sie auch gegen Zeitz (1:5) an der eigenen Cleverness. "Wir haben unsere Chancen nicht gut genutzt", so Buschbeck, der sich mit seinen Vereinskollegen schon auf den 7. März und den 25. April freut. In diesen beiden Runden genießen die Niederlautersteiner nämlich Heimrecht.

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