20:28-Niederlage: Favoritenrolle war Glauchau vorbehalten

Handball Zwönitzer HSV empfängt als nächstes vor heimischer Kulisse den HSV Dresden

Zwönitz. 

Zwönitz. Trotz Niederlage zieht man beim Zwönitzer HSV ein positives Fazit mit Blick auf das Sachsenliga-Duell mit den Tabellenführern des HC Glauchau-Meerane. Man habe sich gut verkauft, sagt Ralf Beckmann, Vorsitzender des Zwönitzer HSV. Auch wenn man am Ende mit 20:28 (10:20) den Kürzeren gezogen hat. Es sei nicht unerwartet gewesen, dass man sich geschlagen geben musste. Doch mit dem Ergebnis können die Zwönitzer gut leben, zumal allein vom Papier her die Favoritenrolle von Anfang an klar vergeben war an Glauchau-Meerane. Die zweite Halbzeit konnten die HSV-Männer für sich positiv gestalten mit 10:8 Toren.

Bereits in der ersten Halbzeit verloren?

Trainer Frank Riedel, der bei diesem Spiel fünf Stammspieler nicht zur Verfügung hatte, zeigt sich zufrieden. Unter dieser Voraussetzung den zweiten Durchgang so zu gestalten zumal Glauchau/Meerane viel gewechselt hat, das müsse man erstmal hinbekommen. Zunächst lief das Spiel in den ersten zehn Minuten auf Augenhöhe. Doch hat haben die Zwönitzer im Angriff wieder wenig Effektivität verspüren lassen. Die Gastgeber konnten ihre Vorsprung immer weiter ausbauen und lagen die Zwönitzer zur Halbzeitpause bereits mit zehn Toren hinten. Schon an der Stelle hatten die Zwönitzer das Spiel im Grunde verloren.

Gute Paraden von Keeper Kerner

Nach dem Wiederanwurf konnten die HSV-Männer in die ersten zehn Minuten mit fünf Treffern punkten währen die Gastgeber lediglich drei Treffer zu verbuchen hatten. So stand des nach 40 Minuten Spielzeit 15:23 aus Zwönitzer Sicht. Der HSV hat es geschafft, nicht zuletzt auch durch wiederholt gute Paraden von HSV-Keeper Michal Kerner, dass die Trefferquote der Glauchauer nicht ansatzweise das Niveau der ersten Halbzeit erreicht hat. Zwar konnte man die Gastgeber ärgern, aber es hat am Ende nicht gereicht für die Sieben von Trainer Frank Riedel.

Nächste Partie gegen den HSV Dresden

Die Zwönitzer Männer rangieren jetzt, nach 17 Spieltagen, in der Sachsenliga-Tabelle auf dem achten Platz. Diesen Samstag steht für die Mannschaft des HSV das nächste Heimspiel an. Diesmal empfängt man in der Niederzwönitzer Sporthalle die auf Platz sieben stehenden Tabellennachbarn des HSV Dresden. Anwurf für diese Begegnung ist 16 Uhr. Spannung ist dabei garantiert. Der HSV hofft auf viele Zuschauer.