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20-Jähriger feiert Meisterprüfung

Leistung Mitglied im Malernationalteam

Burkhardtsdorf. 

"Später möchte ich mal den Betrieb meiner Eltern übernehmen", sagt der Burkhardtsdorfer Johann Seifert überzeugt. Der frisch gebackene Malermeister ist auch seit diesem Jahr Mitglied im Malernationalteam, weil er einer der beiden Notenbesten im Handwerksbezirk Chemnitz war und anschließend zwei Mal den ersten Platz im Landes- und Bundeswettbewerb erreichte. Mit dem Eintritt in das Nationalteam bekam er eine Förderung, welche er gleich in seine persönliche Weiterbildung steckte.

Denn nach dem erfolgreichen Abschließen seiner Ausbildung im August 2014 entschied er sich, von dem Fördergeld seine knapp 12.000 Euro teure Meisterausbildung zu finanzieren. Beim Ausbildungszentrum des Sächsischen Dachdeckerhandwerks in Bad Schlema, wo seit einiger Zeit auch Maler und Fahrzeuglackierer ausgebildet werden, absolvierte er zusammen mit sieben weiteren Malern die zehnmonatige Meisterausbildung, die aus den vier Fachbereichen Ausbildereignung, Betriebswirtschaft, Fachtheorie und Fachpraxis besteht.

An seinem Meisterstück, einer Bar für die Freiwillige Feuerwehr in Burkhardtsdorf, bei der er selbst Kamerad ist, arbeitete Johann eine Woche lang. Jörg Miesch ist seit zwei Jahren Schulleiter des Meisterbetriebs. Er erzählt: "Knapp 2000 Arbeitsstunden müssen unsere zukünftigen Maler und Lackierer in die Ausbildung stecken, um erfolgreich zu sein." Letztendlich gab es allerdings für Jeden ein Happy End und alle Prüflinge schlossen die Meisterprüfung erfolgreich ab.

Bei der Feier zu diesem Anlass wurde außerdem eine Lackierkabine eingeweiht, da der Bedarf an Ausbildungsplätzen für Fahrzeuglackierer steigt und diese nicht mehr extern ausgebildet werden sollen. Dafür investierte der Landesverband 65.000 Euro.



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