21,8 Millionen Euro für Hochwasserrückhaltebecken

Becken Drei Jahre Bauzeit in Neuwürschnitz

21-8-millionen-euro-fuer-hochwasserrueckhaltebecken
Das neue Hochwasserrückhaltebecken Neuwürschnitz ist heute eingeweiht worden. Foto: R. Wendland

Neuwürschnitz. Nach nur drei Jahren Bauzeit ist heute das neue Hochwasserrückhaltebecken südlich von Neuwürschnitz feierlich eingeweiht worden.

Als 2002 nach dem Hochwasser, seitens der sächsischen Staatsregierung Hochwasserschutzkonzepte erstellt wurden, hat man in diesem Rahmen auch Standorte für Rückhaltebecken geprüft. Den jetzigen am Beuthenbach Nähe der Autobahn A72 hat man für die Würschnitz als einzig möglichen ermittelt - 2008 haben die Planungen begonnen und 2014 schließlich der Bau, der jetzt fertiggestellt ist.

12 Quadratkilometer Einzugsgebiet

Das Hochwasserrückhaltebecken Neuwürschnitz hat ein Gesamteinzugsgebiet von 12 Quadrat-Kilometern. Das Becken wird nur bei Hochwasser eingestaut. Sobald die Zuflüsse größer sind als fünf Kubikmeter Wasser pro Sekunde, schließen sich die Schütze.

Lediglich 1,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde werden dann an den Unterlauf abgegeben. Hochwasserspitzen können im Becken zwischengespeichert werden.

Hochwasserschutz bis nach Chemnitz-Klaffenbach

Der Gesamtstauraum beträgt 1.029.000 Kubikmeter und die Stauseefläche bei Vollstau 25,53 Hektar. Investiert wurden für das Hochwasserrückhaltebecken rund 21,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Durch den Bau verbessert sich der Hochwasserschutz für die Anlieger an der Würschnitz zum Teil erheblich. Die Wirkung sei selbst bis in die Chemnitzer Ortsteile Klaffenbach und Harthau zu spüren.