24-Stunden-Lauf bei höchsten Temperaturen

Herausforderung LG Schneeberg hat 300-Kilometer-Grenze knapp verfehlt

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Peter Rehm, Sebastian Schmidt, Mike Lorenz und Lutz Geyer (v.li.) haben den 24-Stunden-Lauf als Team gemeistert Foto: R. Wendland

Schneeberg. Entscheidend sind der Spaß und die Freude am Laufen. Da sind sich Peter Rehm, Sebastian Schmidt, Lutz Geyer und Mike Lorenz einig. Die Vier von der LG Schneeberg haben sich zum zweiten Mal der Herausforderung gestellt und sind als Team beim 24-Stundenlauf in Reichenbach an den Start gegangen.

29 Grad und kein Wölkchen

Das Ziel waren 300 Kilometer. Auch wenn man das nicht ganz erreicht hat, ist man dennoch nicht unzufrieden. Immerhin standen zum Schluss 291,4 Kilometer auf der Uhr. Das Ziel sei nicht unrealistisch gewesen, sagt Mike Lorenz. Aber bei 29 Grad und Sonnenschein habe man zu viele Körner auf der Bahn gelassen und das habe man hinten raus nicht mehr kompensieren können. Man schaue da auch nicht auf das, was andere Läufer machen.

"Die Sonne war brutal"

Lorenz sagt: "Das bekommt man in dem Moment nicht mit. Man konzentriert sich auf den eigenen Lauf." Man ist an Grenzen gegangen, aber das Wetter war ein entscheidender Faktor. "Die Wärme ist Gift fürs Laufen, da bricht man leistungsmäßig schnell ein", weiß Sebastian Schmidt aus Erfahrung. Neben dem Schneeberger Team war mit Wolfgang Landgraf, der für das Vital Therapie- & Sportzentrum Schneeberg startet, auch ein Einzelstarter aus dem Erzgebirge bei der langen Nacht von Reichenbach mit dabei. Sein Ergebnis: 145,9 Kilometer. Der 72-jährige aus Aue ist zum dritten Mal mitgelaufen und sagt: "So ein Lauf ist kein Wunschkonzert. Jeder Start bringt neue Erkenntnisse. Diesmal ging es relativ schwer. Die Sonne war schon brutal."