24-Stundenschwimmen bringt 8.250 Euro

Spende Über 70 Teams reißen insgesamt 9.820 Bahnen

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Ingrid Knabner schwamm für die Marienberger Stadtverwaltung mit. Foto: Jan Görner

Marienberg. Mehr als 70 Teams haben beim 24-Stunden-Schwimmen vergangene Woche im Erlebnisbad Aqua Marien genau 4.910 Euro für den Kinderhospizdienst "Holly" erschwommen. Für jeder der insgesamt 9.820 zurückgelegten Bahnen spendete der Betreiber, die Stadtwerke Marienberg GmbH, 50 Cent. Anschließend rundeten die Stadtwerke den Betrag auf 5.000 Euro auf. Zusammen mit weiteren Spenden kamen im Rahmen der Veranstaltung 8.250 Euro zusammen.

"Das ist Wahnsinn", sagte der Badleiter Rico Rother. Während der Öffnungszeiten sei nie auch nur eine einzige Bahn leer geblieben. Sogar in der Nacht herrschte im Wasser Hochbetrieb. Geschwommen sind Teilnehmer und Sportler aus dem gesamten Erzgebirge, aus Leipzig, Crimmitschau und sogar aus der Tschechischen Republik.

Wettkampf erfahrene Wassersportler aus Vereinen waren dabei genauso am Start wie Kinder und Erwachsene, die einfach nur gerne schwimmen. Einige sicherten sich spontan die letzten Startzeiten.

Das Geld kommt dem Kinderhospizdienst "Holly" zu Gute. "Wir sind total überwältigt, wie viele Menschen sich an der Aktion beteiligt haben", sagte dessen hauptamtliche Koordinatorin Brigitta Werner. Sie selbst schwamm mit ihren beiden Töchtern und ihren Freundinnen mit.

Für Ingrid Knabner war die Teilnahme eine Herzensangelegenheit. "Das ist schließlich für einen guten Zweck", sage die Starterin für das Team Stadtverwaltung Marienberg. Seinen Abschluss fand die Veranstaltung mit der Karibische Nacht am Samstagabend. Diese haben zahlreiche Gäste besucht.