25 Jahre Skoda-Geschichte

Jubiläum Lutz Groß setzte auf Skoda, als er von Renaults träumte

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Eric Körner (r.) ist einer von fast 30 Mitarbeitern. Lutz Groß (Mitte) hat vor 25 Jahren einen Skodavertrag unterschrieben. Foto: K. Lippmann-Wagner

Hundshübel. Mit einem Lastzug, auf dem neun nigelnagelneue Favorits standen, hat vor 25 Jahren die Skoda-Geschichte der Groß und Vogt Automobile begonnen. "Ich weiß genau, welche Farben die Autos hatten", sagt Inhaber Lutz Groß und zählt auf: "Grau-Grün, Apollo-Rot und Weiß."

Lutz Groß muss heute noch lächeln, wenn er erzählt, wie seine Frau auf den Skoda-Vertrag reagierte. "Unsere Frauen haben gesagt, dass wir verrückt sind. Schließlich waren Ost-Autos nicht so stark gefragt", so Groß. Außerdem gibt er zu: "Wir hatten ursprünglich mit Renault geliebäugelt - das waren angesagte Fahrzeuge." Doch nicht Renault klopfte an, sondern Skoda.

Sie haben sich für Skoda entschieden

Er und sein damaliger Geschäftspartner Jens Vogt pokerten hoch: "Kurz bevor wir bei Skoda unterschrieben haben, war VW eingestiegen", so Lutz Groß, der sich 1990 mit einer Werkstatt und einem Gebrauchtwagenhandel in Hundshübel selbständig gemacht hatte.

Mit der Unterschrift unter dem Vertrag, gab der Hersteller den Ton an. "Hundshübel ging nicht mehr. Wir sollten einen zentraleren Ort suchen." Fündig wurde Groß in Zschorlau. Zunächst in einer Holzbaracke und ab 1994 in einem neuen Autohaus im Gewerbegebiet startete man durch. "Damals hatten wir zirka zehn Mitarbeiter, heute sind es fast 30." Als Zschorlau aus allen Nähten platzte, zog das Unternehmen in die Jägerkaserne nach Schneeberg um.

Am Samstag wird das Jubiläum gefeiert

Das Skoda-Jubiläum wird an diesem Samstag gefeiert. Bastelstraße, Kinderschminken, Auftritte von Keen on Rhythm und dem Bläserquintett des Landesbergmusikkorps Sachsen und Präsentationen der Freiwilligen Feuerwehr Schönheide sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.