27. Classic Grand Prix: Prominente Gäste beim Zschorlauer Dreieck erwartet

Motorsport 220 Fahrer nehmen an der Veranstaltung teil

Zschorlau. 

Zschorlau. Der 1. Auer MSC im ADAC steht in den Startlöchern für den 27. Zschorlauer Dreieck - Classic Grand Prix am 13. und 14. Juli. In diesem Jahr sind Läufe in sieben Klassen ausgeschrieben und man hat 220 Teilnehmer auf der Liste stehen.

 

Viele Prominente erwartet

Für Zschorlau haben in diesem Jahr auch wieder einige Prominente ihr Kommen zugesagt. Darunter Aalt Toersen, der Vizeweltmeister 50-Kubik-Klasse und Ingo Emmerich als Grand-Prix-Sieger der 50-Kubik-Klasse. Mit dabei ist in diesem Jahr auch Inge Arends als OMK-Vizemeisterin. Sie wird allerdings nicht selbst fahren. Doch sie bringt ihr Motorrad mit, stellt es aus und gibt auch Autogramme.

 

Erste Frau in Weltmeisterschaft

"Inge Arends habe ich vor einigen Jahren in Hockenheim an der Rennstrecke gesehen und habe sie nach Zschorlau eingeladen", erzählt Rainer Pommer: "Sie war auch eine der ersten Frauen, die eine Lizenz bekommen hat für die Weltmeisterschaft. Das war ja damals auch gar nicht so einfach." Das Classic-Wochenende beginnt am Freitag mit der Anreise und technischen Abnahme und dem Bikergottesdienst der Christlichen Motorradfahrer im Festzelt.

 

Programm fürs Wochenende

Am Samstag sind die Läufe von 12 Uhr bis 16.20 Uhr geplant und am Sonntag von 8 Uhr bis 15.45 Uhr. Beim Zschorlauer Dreieck gibt es keine Zeitmessung und demzufolge auch keine Pokalübergabe für den Schnellsten oder Langsamsten. Beim Classic-Event gibt es nur reine Demonstrationsfahrten, wo jeder zeigen kann, was er noch beherrscht und wir sein Motorrad läuft, so Pommer.

 

 

Sicherheit und Kompetenzen sind gefragt

Was die Rennleitung angeht, arbeitet man diesmal mit externen Akteuren zusammen, die entsprechende Lizenzen besitzen. "Die Veranstaltung ist lizenzfrei als Clubveranstaltung, aber man fühlt sich einfach sicherer, mit Leuten zu arbeiten, die im Besitz von Lizenzen sind und entsprechende Kompetenzen haben", sagt Rainer Pommer, Vorsitzender des 1. Auer MSC. Man müsse einfach auf Ordnung und Sicherheit achten. Das sei ein wichtiger Aspekt. Er selbst hat eine Ausbildung, Streckensicherung und auch zehn weitere Leute im Verein: "Und alle, die bei uns Ordner oder Posten sind an der Rennstrecke, haben alle eine Lizenz."

 

Freiwillige Helfer

Zusätzlich sind auch die Feuerwehren von Zschorlau, Albernau und Bockau im Einsatz. "Die Kameraden sichern drei Schwerpunktstellen ab: den ECE Markt, das Zimpel-Eck und das Kuchenhaus. Dort sind die stärksten Kurven und da ist eine Absicherung erforderlich", so Pommer. Die Kameraden, und das weiß Rainer Pommer zu schätzen, helfen auch beim Abbau nach der Veranstaltung.

 

Unterstützung aus Schneeberg

Unterstützung bekommt man zudem vom Oldtimerclub in Schneeberg, der sich um die Kassierung kümmert. Als Dankeschön, gibt der Auer MSC pro verkauftem Ticket und Programmheft einen Obolus an den Club. Das Geld kann der Verein für eigene Veranstaltungen im klassischen Bereich einsetzten. Der Auer MSC hat selbst rund 30 Leute im Einsatz. In Summe sind es rund 100 Leute, die an der Veranstaltung arbeiten.

 

Intensive Planung

Bis eine Veranstaltung, wie der 27. Zschorlauer Dreieck - Classic Grand Prix steht, vergeht über ein halbes Jahr. Bereits im Januar hat man seitens der Auer MSC begonnen, das Event vorzubereiten. Es gab unzählige Sitzungen der Rennleitung, wo alles durchgesprochen worden ist.

 

Tausend Kleinigkeiten

Es gilt an tausend Dinge und auch Kleinigkeiten zu denken, ob Streckensicherungsmaterial, Bauzäune und auch Dinge, wie Toilettencontainer. Es gibt auch Treffen und Gespräche mit den Leuten, die für die Streckensicherung eingeteilt sind. Da es eine jetzt eine fremde Rennleitung ist, bedarf auch dort Absprachen.

Gemeinsames Arbeiten

Der Bauhof und das Ordnungsamt von Zschorlau sind genauso mit eingebunden und es muss mit der Straßenmeisterei gesprochen werden. Am Samstag-Abend ist im Festzelt wieder ein Fahrertreffen geplant. In diesem Rahmen wird rainer Pommer auch wieder einige Erinnerungsgeschenke ausreichen. Zu den prominenten Gästen gehört auch Lokalmatador Heins Roser aus Hundshübel.

 

Abwechslungsreiche Tage

Classic-Fans können sich auf jeden Fall wieder auf ein abwechslungsreiches Motorsport-Wochenende freuen, das neben den Läufen auch genügend Raum bietet für Benzingespräche und den Austausch mit Gleichgesinnten.

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