29 Millionen für Zwönitz

Investition Die Stadt schaut in die Zukunft

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In Zwönitz wird in die Zukunft investiert. Foto: Ralf Wendland

Zwönitz. Die Stadt Zwönitz will bis 2019 in Summe 29 Millionen Euro investieren. Pflichtaufgaben wie Straßen, Schulen und Kindertagesstätten stehen freiwillige Leistungen gegenüber. Dort seien der Hallenbadneubau, der Ankauf und die Sanierung des Speichers und die Investitionen in Museen und den Austelpark genannt.

Wie Bürgermeister Wolfgang Triebert es formuliert, gehöre Zwönitz in Bezug auf Geld und Vermögen nicht zu den reichen Städten Sachsens, sehr wohl aber, wenn man das Potential der für das Gemeinwohl engagierten Menschen betrachtet. In Zwönitz sorgen 870 Unternehmer für eine große Wertschöpfung. Es existiert ein breites Angebot bei Dienstleistungen und Einzelhandel. Hinzu kommen rund 4.000 Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze. In Zwönitz existieren rund 100 Vereine und es gibt ein vielfältiges Angebot im Freizeitbereich.

Finanziell gesehen, ist die Stadt Zwönitz zwar schuldenfrei und die Bilanz weist an kommunalem Eigentum ein Vermögen von rund 60 Millionen aus, was je Einwohner 5.000 Euro sind, dennoch steht die Frage, ob man das Vermögen halten kann. Auf Dauer sind die Einnahmen geringer, als die notwendigen Ausgaben. Betrachtet man das Jahr 2015, so betrug die Steuereinnahmekraft je Einwohner 536 Euro. Im Erzgebirgskreis lag der Durchschnitt bei 595 Euro und in Sachsen sogar bei 723 Euro. Die Aufgabe ist es, entsprechende Fördermittel zu akquirieren. Außerdem versucht man seitens der Kommune den Zuschussbedarf der Einrichtungen auf ein Minimum zu beschränken.