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Sachsen

3,2 Millionen Euro für Aue-Bad Schlema: Diese Projekte sollen finanziert werden

Unterstützung Finanzspritze macht Projekte in der Region möglich

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Zusätzliche Fördermittel für die Stadtentwicklung, Projekte des Stadtumbaus und des Denkmalschutzes bekommt die Stadt Aue-Bad Schlema vom Freistaat Sachsen und vom Bund. Ein entsprechendes Paket an Förderbescheiden hatte Professor Günther Schneider, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministerium des Innern, vor wenigen Tagen bei seinem Besuch im Gepäck und hat diese übergeben. In Summe sind es knapp 3,2 Millionen Euro, die Aue-Bad Schlema zur Verfügung gestellt werden.

Schneider spricht von wichtigen Impulsen für ein gutes Leben im ländlichen Raum und davon, in Sachsen gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen zu wollen. Es sei wichtig, dass die Menschen auch in den Regionen abseits der Großstädte gut leben können, so der Staatssekretär. Man fördere verstärkt den Stadtumbau und die Stadtentwicklung im ländlichen Raum, um die kleineren Kommunen bei ihren Herausforderungen zu unterstützen.

Dafür sollen die Fördergelder genutzt werden:

Im Fokus hat man in Aue-Bad Schlema verschiedene Projekte im städtebaulichen Bereich, in die das zusätzliche Geld fließen soll. Wie Heinrich Kohl, der frisch gewählte Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema erklärt, sei es ein Vorhaben, die Gebäude der ehemaligen Auer Besteck- und Silberwarenwerke, sprich das Wellner-Areal, weiter zu sanieren.

Im Auge hat man auch das alte Amtsgericht an der Schwarzenberger Straße in Aue, was man zu einer Kindertagesstätte umbauen möchte. Zudem soll etwas vom Fördergeld in das neue Freizeitzentrum fließen, das auf dem ehemaligen Bahnbetriebswerksgelände entsteht. In Bad Schlema geht es konkret um die Turnhalle und das Außengelände der Schule sowie um die Erweiterung der Kindertagesstätte am Kohlberg.