3D Audio Kommunikation im Speicher

Netzwerk Forschungsprojekt soll perspektivisch in Zwönitz angesiedelt werden

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Dr. Friedrich Blutner ist Sprecher des Netzwerkes. Foto: Ralf Wendland

Zwönitz. Der Speicher in Zwönitz soll saniert werden, die Fördermittel liegen bereit. In den Speicher soll perspektivisch, nach Fertigstellung aller Arbeiten unter anderem das Netzwerk 3D Audio Kommunikation einziehen. Die Akteure beschäftigen sich im Weitesten Sinne mit Akustik im Raum. Dr. Friedrich Blutner aus Geyer ist Sprecher des Netzwerkes. Er sagt: "Es geht um die Möglichkeiten, die die Digitalisierung uns bietet für dreidimensionale akustische Erlebniswelten." Der Teufel stecke immer im Detail. "Ursprünglich haben wir zusammen mit Partner Systeme aus Papier entwickelt, die akustisch sehr gute Eigenschaften haben. Diese absorbieren den Schall und das Klangbild ist nicht so hallisch, wie an harten Betonwänden. Das Ganze hat eine hervorragende Schalldämmung. In dem System sind Lautsprecher und diese kann man so zusammenschalten, dass sich ein 3D-Sound ergibt." Ziel sei es gewesen, das hochkomplexe System für den Endverbraucher bezahlbar zu machen und auch beherrschbar. "Wir wollen das Ganze so einfach wie möglich gestalten Die Devise lautete, weniger ist mehr", so Blutner. Derzeit läuft ein Vorbereitungsprojekt, wo eine Vision und Ideen entwickelt werden. Wie Blutner erklärt, wolle man gern ein Forschungsprojekt daraus entwickeln, um die Möglichkeiten von 3D-Audio in der Breite zu erschließen. Aktuell stehe man ziemlich am Anfang.

"Wandel durch Innovation in der Region"

Man habe sich beworben für ein Forschungsprogramm, das unter der Überschrift "Wandel durch Innovation in der Region" läuft. "Wenn wir dort den Zuschlag bekommen sollten, können wir systematisch die Ideen, die wir jetzt mit über 200 verschiedenen Partnern vorbereitet haben, beginnen umzusetzen", erklärt der Netzwerksprecher. Das Projekt würde dann über zwei bis drei Jahre laufen. "Nach zwei Jahren werden wir die grundsätzlichen Prinzipien unserer Vision illustrieren können und werden dann auch einen kleinen Show-Room haben, wo man Dinge vorführen kann." Im Anschluss wolle man die breite, weltweite Vermarktung in Angriff nehmen. Es sei jetzt noch viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig.