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40 Einsatzkräfte rücken für schweres Unfall-Szenario aus

Blaulicht Stadtwehrleiter zieht zufriedenes Fazit

Am Freitagabend um 18 Uhr wurden die Feuerwehren aus Schneeberg sowie Rettungsdienst zu einem schweren Unfall mit zwei PKW und einem Transporter gerufen. In dem Übungsszenario musste zuerst die Unfallstelle gefunden werden, denn wie manchmal auch in der Realität: die exakte Unfallstelle war unbekannt. . Deswegen helfen bei jedem Notruf die sogenannten fünf W-Fragen:

- Wo ist der Notfall?

- Wer ist der Anrufer?

- Was ist passiert?

- Wie viele Personen oder Tiere sind betroffen?

- Warten auf Rückfragen

Einsatzkräfte bei schwerem Unfallszenario auf die Probe gesetzt

Nachdem die Unfallstelle gefunden war gingen die Einsatzkräfte auf Lage Erkundung um sich einen Überblick zu verschaffen. Insgesamt gab es zehn Verletzte. Zwei Personen waren schwer verletzt und eingeklemmt, sieben waren leicht verletzt und eine Person war in dem Szenario nicht mehr zu retten.

Sofort wurde sich um die Verletzten. Da sich der Rettungsdienst allein jedoch nicht um alle Verletzten gleichzeitig kümmern konnte, mussten auch einige Einsatzkräfte der Feuerwehr die Verletzten behandeln.

Bei einem Fahrzeug musste dazu auch das Fahrzeugdach abgenommen werden um, den Patienten aus seiner Lage zu befreien. Der Patient wurde die ganze Zeit im Fahrzeug vom Rettungsdienst betreut.

Zufriedenstellendes Resümee

Danny Schindler Stadtwehrleiter war mit der Übung sehr zufrieden, natürlich gibt es hier und da noch Möglichkeiten zur Verbesserung oder wie man gewisse Schritte effizienter lösen kann aber genau dafür sind solche Übungen ja da. In einer großen Runde wurde die Kritik und verschiedene Lösungsansätze nach der Übung besprochen und diskutiert.

An der Übung waren zirka 40 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Schneeberg, Neustädtel und Griesbach sowie Rettungskräfte vom 1. Einsatzzug des Katastrophenschutz Erzgebirge zusammen mit der DRK Bereitschaft Aue-Schwarzenberg im Einsatz.