40. Erzgebirgsrundfahrt in der Vorbereitung

Radsport Organisationsleiter Harald Janschewski im Gespräch

Alle Radsportbegeisterten sollten sich den 12. Mai im Kalender fett anstreichen, denn dann gibt es etwas zu feiern. An dem besagten Tag wird die 40. Erzgebirgsrundfahrt ausgetragen und somit das Jubiläum gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. BLICK-Reporterin Nicole Neubert hat mit dem Organisationschef Harald Janschewski im Vorfeld gesprochen. Im Interview erklärt er, was die Radsportfans erwartet.

Wie sehr sind Sie mit der Erzgebirgsrundfahrt verbunden?

Seit 1994 engagiert sich das Einsiedler Brauhaus als Hauptsponsor der Erzgebirgsrundfahrt. Während meiner Zeit als Marketingleiter wurde ich mit diesem Radrennen vertraut und bin somit bis heute mit der Erzgebirgsrundfahrt verbunden.

Es ist die 40. Erzgebirgsrundfahrt, was erwartet die Radsportfans am 12. Mai?

Die 40. Erzgebirgsrundfahrt muss etwas Besonderes und Publikumswirksames sein. Ich habe mir gedacht, wir fahren diesmal vier Runden à 42,8 km. Die Bürgermeister der Durchfahrtsorte von Amtsberg, Gelenau, Auerbach, Gornsdorf und Burkhardtsdorf waren darüber sehr erfreut. Aufgrund des Jubiläums sollte eine Vier vorkommen.

Welchen Stellenwert hat die Veranstaltung?

Die Wertigkeit der Veranstaltung ist sehr hoch. Für die Fahrer ist es das 3. Bundesligarennen und somit wichtig für die Saisonwertung. Für die Zuschauer haben wir einige Highlights geplant. Es wird ein Radrennen mit Tour-de-France-Stimmung werden.

Was heißt das genau?

Der Start- und Zielbereich wird traditionell am Einsiedler Brauhaus sein. Die Fahrer starten dort 9.30 Uhr. Es erfolgt in Runde 1, 2 und 3 die Sprintwertung, bei dieser es um den "Pokal der Sparkasse" geht. Gegen 14.15 Uhr ist dann die große Zieleinfahrt. Zuvor und während des gesamten Rennens gibt es im Festgarten am Brauhaus ein buntes Programm. Sport und Musik stehen dabei im Fokus. Ebenfalls wird im Anschluss die Siegerehrung durchgeführt. Auch in Eibenberg, wo wieder die Bergwertung stattfindet und es um den Pokal "Klettermaxe" geht, sorgt die Freiwillige Feuerwehr Eibenberg für viel Stimmung und für das leibliche Wohl. Es wird ein Rennen mit Volksfestcharakter. Die Verpflegungszone wird am weltgrößten Schwibbogen in Gelenau sein.

Es ist die erste Erzgebirgsrundfahrt die Sie allein organisieren. Wie laufen die Vorbereitungen?

Das ist richtig, im vergangenem Jahr habe ich noch zusammen mit Roland Kaiser die Fahrt organisiert. Ich bin aber im Soll, die Strecke steht und die Vorbereitungen laufen bereits seit Juni 2018. Ich bin über die tolle Zusammenarbeit mit der Brauerei sehr dankbar und ich kann auf ein erfahrenes Team zurückgreifen. Auch die Vorbereitung für die große Nudelparty im Goldenen Hahn am Tag zuvor ist organisiert. Es gibt noch ein paar Sachen mit der Verkehrsbehörde zu klären aber das bekomme ich auch noch geregelt. Die Bürgermeister der Durchfahrtsorte haben alles abgesegnet. Sehr gefreut habe ich mich auch schon über die Anmeldungen der Radteams. Ich habe seit letzter Woche schon die Meldung von 21 Teams erhalten. Es wird ein spannendes Rennen werden.

Gibt es mit den Bahnschranken oder mit Baustellen auf der Strecke Probleme?

Nein, Baustellen sind nicht vorhanden, es sei denn es passiert kurz vorher eine Havarie. Allerdings herrscht auf der Strecke derzeit Schienenersatzverkehr. Das bedeutet wir haben keine Probleme mit den Bahnübergängen, aber die Zeiten der Busanbindung müssen beachtet werden. Die Polizei hat diese Situation aber im Griff.

Gibt es sonst Neuerungen zu den vorhergehenden Rennen?

Ja, ich habe den Pokal verändert. Ich wollte weg von den üblichen Pokalen und so habe ich mit der kleinsten Zweiradmanufaktur aus dem Erzgebirge eine Lösung gefunden. Es gibt diesmal einen Rennrad-Pokal aus Holz. Er wird nach unseren Vorstellungen als Unikat angefertigt.