40 Millionen für Marienberg

Programm Städtebauförderung hat über 25 Jahre viel geleistet

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Angelika Poznanski, André Heinrich, der Vorsitzende des Vereins Kunst und Projekte Joachim Poznanski und Mandy Franz (v. l.) vom Sachgebiet allgemeines Baurecht der Stadtverwaltung Marienberg in der Ausstellung zu 25 Jahre Städtebauförderung in Sachsen. Foto: Jan Görner

Marienberg. Seit 25 Jahren gibt es im Freistaat Sachsen verschiedene Programme zur Städtebauförderung. Davon haben die Städte flächendeckend profitiert. Das zeigt eine Wanderausstellung, die der Verein Kunst und Projekte ausgestattet hat. Derzeit hängen die 40 Schautafeln in der Marienberger Sparkasse in der Hanischallee. Das Gebiet selbst ist mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung umgestaltet worden.

Viele Orte haben profitiert

Spuren haben die Programme aber an viel mehr Stellen der Stadt hinterlassen. Neben mehreren privaten Liegenschaften sind das unter anderem die Kirche St. Marien, der Rathauskomplex, das Erlebnisbad Aqua Marien, der historische Rote Turm, das Schnitzerhaus, das Waisenhaus, die Altstadtkaserne, die Revitalisierungen des "Schlettenbachgebietes" und viele andere mehr.

Gehwege wurden erneuert, Industriebrachen wie die alte Gottschalkfabrik angebrochen und Parkplätze geschaffen. Diese Liste ließe sich noch weiter fortführen und wird auch fortgeschrieben. "Wir haben im Osten der Stadt noch einiges vor", sagte der Oberbürgermeister André Heinrich und ergänzte, dass diese Fördermittel einen wesentlichen Beitrag zu einem liebens- und lebenswerten Marienberg geleistet hätten.

Ausstellung geht noch bis November

Etwa 40 Millionen Euro konnten aufgrund der Programme zur Städtebauförderung in Marienberg investiert werden. Die Ausstellung ist bis zum 20. November in der Hanischallee 11 während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen. Die Räumlichkeiten sind montags, mittwochs und freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8.30 Uhr bis 18 Uhr zugänglich. Nächstes Jahr werden die Schautafeln in Zwickau gezeigt.