400 Torschüsse für die Keeper

Fußball Veilchen genießen in Spanien beste Trainingsbedingungen

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Hannes Drews hat den erzgebirgischen Winter hinter sich gelassen, und trainiert sein Team im frühlingshaften Spanien. Foto: Lippmann-Wagner

Aue. Sie sind schon ein bisschen zu beneiden - die Profis des FC Erzgebirge Aue. Denn seit einer knappen Woche bereiten sich die Lila-Weißen unter spanischer Sonne auf das Punktspieljahr 2018 vor.

Cheftrainer Hannes Drews weiß die guten Bedingungen und das angenehme Wetter zu schätzen: "Die Trainingsbedingungen sind super. Man ist hier sehr bemüht, dass immer Feuchtigkeit auf dem Platz ist." Es werde regelmäßig der Sprinkler angemacht, sodass der Rasen in einem sehr guten Zustand ist.

Sportlich auf top Niveau

Genauso positiv ist, dass die Mannschaft fit ist. Lediglich Michael Maria, der im Testspiel gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt den Ehrentreffer der Veilchen erzielte, musste am Montag aufgrund einer Erkältung pausieren.

Entspannung unter spanischer Sonne sieht allerdings anders aus. Sowohl vormittags als auch nachmittags ruft das vierköpfige Trainerteam die Mannschaft zu Einheiten. "10 Uhr und 15.30 Uhr trainieren wir", sagt Drews. Zunächst wurde viel mit dem Ball gearbeitet. "Wir hatten ja die Pause und deshalb ging es im ersten Schritt viel um Ballbesitz. Dann haben wir geschaut, was wir bei eigenem Ballbesitz verändern und besser machen können, was den Gegner vor Aufgaben stellt."

Torhütern wurde eingeheizt

Am Montag standen dann Abschlüsse auf dem Tagesplan. "Dort hatten die Torhüter wirklich einen sehr, sehr anstrengenden Tag." Die Nummer 1 im Auer Tor, Martin Männel, kann das nur bestätigen. "Für jeden Keeper waren es so 400 Torschüsse - würde ich mal schätzen. Das war schon nicht ganz ohne."

Anderthalb Stunden wurden die Torhüter gestriezt. Bei Fußballtennis konnten die Keeper anschließend das Training ausklingen lassen, während die anderen noch ein paar Läufe absolvieren mussten. "Wir wollen mal nicht meckern", sagt Martin Männel und ergänzt: "Es gehört halt zum Training, dass wird dann hin und wieder mal mehr machen als die Feldspieler.