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Sachsen

5. Miriquidi Bike-Challenge erneut auf der Kippe

Mountainbike Veranstalter von Bike-Marathon setzen sich Frist für Entscheidung

Marienberg. 

Marienberg. Aktuell freuen sich die Skilangläufer im Marienberger Rätzteichgebiet über optimale Bedingungen. Doch ist der Schnee einmal getaut, dann dürften sich Gelände oberhalb des Ortsteils Gelobtland vor allem wieder viele Mountainbiker tummeln. Die vielen Trails durch den Wald sind seit 2016 sogar Austragungsort eines Bike-Marathons, denn Norman Schreiter und seine Mitstreiter wollten diese optimalen Voraussetzungen nicht ungenutzt lassen. "Dass die Runde fast komplett durch den Wald führt, macht unsere Miriquidi Bike Challenge so beliebt und gleichzeitig so anspruchsvoll", sagt der Organisator, der aufgrund der Corona-Pandemie nun aber zum zweiten Mal in Folge eine Absage der Veranstaltung in Betracht ziehen muss.

Meldungen noch nicht möglich

"Unsere Hoffnung hält sich in Grenzen", blickt Schreiter sorgenvoll auf die aktuelle Lage. Wegen der argen Einschränkungen durch die aktuelle Corona-Schutzverordnung habe das 15-köpfige Organisationsteam noch nicht mit der Vorbereitung begonnen. "Sonst geht's immer schon vier, fünf Monate vorher los", sagt Schreiter. Aktuell fehle aber die Sicherheit, ob sich der Aufwand auch lohnt. Die Meldelisten sind noch nicht geöffnet. Nicht einmal die Genehmigungen für die Strecke sind eingeholt. "Die Behörden haben derzeit sowieso anderes zu tun", meint der 31-Jährige, der aber noch nicht endgültig die Flinte ins Korn wirft.

5. und 6. Juni stehen im Plan

Nach der kurzfristigen Absage im Vorjahr wollen die Veranstalter diesmal bis Ende März mit ihrer Entscheidung warten. Sollte sich bis dahin eine klar positive Tendenz abzeichnen, kann die fünfte Auflage der Miriquidi Bike-Challenge vielleicht doch noch wie geplant am 5. und 6. Juni über die Bühne gehen. Der Auftakt ist dem Nachwuchs vorbehalten, tags darauf stehen die Hauptrennen über 30, 60 und 90 Kilometer auf dem Plan. Wie in der Vergangenheit rechnet Schreiter trotz Corona auch diesmal mit bis zu 550 Teilnehmern. "Denn unsere Strecke ist nun mal beliebt", sagt der Organisator und verweist auf knackige Wurzelpassagen und uralte Hohlwege, die schon vor Jahrhunderten von Pferdekutschen zum Salztransport genutzt wurden.