61 Einsatzkräfte waren vor Ort

Ermittlungen Brand in Aue fordert Todesopfer

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Tobias Dorst, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Aue, war als Einsatzkraft mit vor Ort. Foto: R. Wendland

Aue. Zu einem Wohnungsbrand sind Feuerwehr und Polizei jetzt in die Röntgenstraße nach Aue gerufen worden. Bisher ist unklar, wie das Feuer in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses ausbrechen konnte. Bei den Löscharbeiten haben die Rettungskräfte eine leblose Person aufgefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Man vermutet, dass es sich beim Opfer um den 96-jährigen Mieter handelt. Allerdings stehe die Identität des Toten noch nicht zweifelsfrei fest.

Die Ermittlungen dauern an - der Leichnam ist in ein rechtsmedizinisches Institut gebracht worden, um die Identität zu klären. Wie es von der Polizei heißt, sind zwei Bewohner des Brandhauses mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Zeitweise mussten sechs Personen aus dem Nachbar-Gebäude evakuiert werden. Eine 86-jährige Frau ist vorsorglich, so die Polizei, ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden.

Zum entstandenen Schaden und zur Bewohnbarkeit des betroffenen Hauses könne man aktuell keine Aussagen treffen. Tobias Dorst, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Aue, war als Einsatzkraft mit vor Ort. Der 28-jährige sagt: "Als wir eingetroffen sind, befand sich die Wohnung im Vollbrand. Den Zugang haben wir über die Leiter am Fenster gesucht und auf der Rückseite des Gebäudes übers Treppenhaus." Es waren 61 Einsatzkräfte mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Vor Ort waren Kameraden der Feuerwehren aus Aue, Alberoda, Lößnitz und Bad Schlema.