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7. Internationalen Schalmeien- und Guggentreffen

Event Musiker sorgen für Stimmung am Adlerfelsen in Eibenstock

Eibenstock. 

Eibenstock. Neun Kapellen aus Deutschland und der Schweiz haben es auf dem Gelände am Adlerfelsen in Eibenstock gestern musikalisch so richtig krachen lassen und zwar beim 7. Internationalen Schalmeien- und Guggentreffen. Das Spektakel hat dem Motto "bunt, musikalisch, fröhlich und kein bisschen leise" alle Ehre gemacht. Enrico Oswald, Geschäftsführer der Laser-Event-Company in Eibenstock hat den Hat für die Organisation auf zusammen mit Stefan Uhlmann vom Touristenzentrum am Adlerfelsen. Beim Schalmeien- und Guggentreffen gab es zwölf Stunden Programm und wie die Jahre zuvor, war auch diesmal wieder der riesige Magic-Sky-Schirm aufgebaut, der Zuschauen Schutz vor der Sonne geboten hat.

"Anfragen gab es diesmal so viele, dass wir gar nicht alle berücksichtigen konnten", so Oswald. Am Start waren einige neue Musiker. Dazu gehören unter anderem die Heide-Guggis und auch die Lus-Chaibe-Zunft, eine Gugge aus dem Schwarzwald, die 650 Kilometer auf sich genommen hat, um in Eibenstock dabei sein zu können. Worüber sich Enrico Oswald freut ist, dass die Burgtätscher Gugge aus der Schweiz, die jetzt zweimal ausgesetzt haben, in neuer Formation wieder mit von der Partie waren. Den Schweizern, die mit 28 Leuten angereist sind, liegt die Musik im Blut. Die gute Stimmung, die Party und die netten Leute seien es, so die Musiker, warum sie gern nach Eibenstock fahren.

Ein Heimspiel ist eine schöne Sache

Auch die Rasselbande Guggemusik aus Meerane hat sich neu formiert. Regional gesehen sind die Musiker des Schalmeienzugs Eibenstock mit dabei gewesen. Die 2. Vorsitzende Katja Keil sagt: "Es ist immer schön, ein Heimspiel zu haben noch dazu, wenn es ein solches Festival ist. Das Miteinander ist sehr schön." Aus dem benachbarten Vogtland hatte man mit der Schalmeienkapelle Reichenbach und den Schalmeienfreunden Stadt Falkenstein zwei Gruppen eingeladen. Für Stimmung gesorgt haben ebenso die Vollmershainer Schalmeien und die Milkauer Schalmeien.

Zum Schluss hat es ein Monsterkonzert mit allen beteiligten Bands gegeben und danach eine große Abschluss-Partie mit der Gruppe Rockpirat. Mit einem bunten Feuerwerk haben die Verantwortlichen dann den Tag ausklingen lassen.



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