• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

8.000 Gäste: Besucherrekord bei Musikfest

Rückblick Schwarzenberg öffnete Stuben und Höfe für die Öffentlichkeit

Schwarzenberg. 

Schwarzenberg. Künstler und Händler aus Schwarzenberg haben sich zum Abschluss des Musikfestes Erzgebirge als ganz besondere Gastgeber gezeigt. Unter dem Motto Kunst in Stuben und Höfen hatten Gäste, die das Abschlusskonzert in St. Georgen besuchen wollten, die Gelegenheit Galerien und Ateliers in der Schwarzenberger Alt- und Vorstadt zu besuchen. Es war eine Premiere. Unter dem Dach des Kunstfreunde Vereins gab es Straßenmusik und jede Menge in der Perle des Erzgebirges zu entdecken.

Nicht nur die Gäste des Musiksommers nahmen das Angebot gern an: "Wir sind erst nach Schwarzenberg gezogen und wollten uns einmal umschauen", sagt Kerstin Pollex. Ein ausgesprochener Kunstfreund sei sie nicht, aber an sehr vielen verschiedenen Dingen interessiert. Ihre Mutter Margret Würfel findet, dass in Schwarzenberg sehr viel Kultur geboten werde: "Fast jede Woche ist etwas los, möchte ich sagen." Dass so viele Menschen Richtung Altstadt zogen, machte Falk Mehlhorn neugierig: "Mir gefällt, dass es diesmal nicht so laut ist, sondern dass die Musik richtig passt", sagt der Schwarzenberger. Die Werbung hätte für ihn aber schon ein bisschen lauter sein können: "Ich habe das erst heute mitbekommen."

Vergünstigungen für Schüler

Aber nicht nur diese kleine Rahmenveranstaltung war ein voller Erfolg. Auch die Organisatoren des zehntägigen Musikfestes Erzgebirge können zufrieden sein. Wie Pressesprecher Martin Morgenstern mitteilte, kamen in diesem Jahr 8.000 Besucher. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten wurden gegenüber 2016 um 30 Prozent gesteigert. "Das liegt daran, weil wir vor allem in den höheren Preislagen mehr Karten verkauft haben", so Morgenstern. Geschäftsführer Ben Uhle macht hingegen auf eine Besonderheit aufmerksam: "Wir wollen niemanden von Kunst und Kultur ausschließen." Deshalb lag das preiswerteste Ticket für Schüler, Studenten und Sozialhilfeempfänger bei nur fünf Euro.

Restlos ausverkauft war das Abschlusskonzert in St. Georgen. Unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann führten Solisten, Dresdner Kammerchor und Barockorchester Wroclaw Händles Oratorium "Jephta" auf.



Prospekte