Ab jetzt geht's mobil durchs Welterbe Erzgebirge

Montanregion Die neue App bietet geballte Informationen und macht Lust auf Erleben

Erzgebirge. 

Erzgebirge. Ab jetzt geht es mobil durch´s Welterbe Erzgebirge. Die neue App ist da, sie stillt Wissensdurst und macht Lust auf individuelles Erleben. Seit einigen Monaten wurde an ihr getüftelt und gefeilt, wurde sie mit geballten Informationen rund um die 22 Bestandteile der Montanregion Erzgebirge/Krusnohori gefüttert. Nun, zwei Monate nach der Ernennung der Montanregion zum Welterbe, steht die Welterbe-App zum Download für Android und IOS-Systeme kostenfrei im Google Play Store und App Store von Apple bereit. Dazu informiert Stephan Prantl vom Interreg5a-Projekt "Glück auf Welterbe": "17 Bestandteile auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite, die nur in Summe gemeinsam den Titel Welterbe tragen und im Einzelnen aus über 400 Objekten bestehen - das Thema ist komplex. Die Welterbe-App vernetzt diese Orte einerseits, gibt aber dennoch den individuellen Freiraum, nach persönlichen Präferenzen bezüglich Ort oder Kategorien zu filtern."

Die App liefert Detailinformationen zu Objekten, ordnet sie ein und bietet vorgefertigte Rad- und Fußtouren, an denen der Beitrag zum Außergewöhnlichkeitswert der Montanregion verständlich gemacht werden soll. Zur Planung setzt man sich die nächsten Objekte einfach auf eine individuelle Merkliste. Programmiert wurde die Welterbe-App gemeinsam mit einer Agentur aus Freiberg. "Die Vernetzung der Bestandteile steht noch bis Ende Oktober 2020 im Mittelpunkt des grenzübergreifenden Interreg5a-Projektes 'Glück auf Welterbe', für das die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH als Lead-Partner die Federführung übernommen hat. Gemeinsam mit den Projektpartnern Tourismusverband Erzgebirge und Montanregion Krusne hory - Erzgebirge o.p.s. soll die 'Montanregion Erzgebirge/Krusnohori' als eine weltweit einzigartige, grenzüberschreitende Industriekulturlandschaft bei unterschiedlichen Zielgruppen nicht nur per App (be)greifbarer gemacht werden", so Stephan Prantl.