Ab jetzt gibt es keine Vugelbeer-Prinzessin mehr

Entscheidung Lauter-Bernsbach zum Vugelbeerfast

Lauter-Bernsbach: Beim diesjährigen Vugelbeerfast am letzten Septemberwochenende wird keine neue Prinzessin gewählt. Darüber hat die Stadt am Donnerstag informiert. Demnach hat das Organisationsteam um Bürgermeister Thomas Kunzmann diese Entscheidung nach genauer Abwägung von Vor- und Nachteilen getroffen. Das Jahr Pause soll genutzt werden, um neue Wege für die Wahl der Repräsentantin einzuschlagen.

"Da wir im Jahr 2020 Silbernes Jubiläum feiern - unser Vugelbeerfast also seine 25. Auflage erlebt, müssen wir heute schon weitsichtig agieren und uns neu orientieren", begründet Bürgermeister Thomas Kunzmann eine Entscheidung, die ihm nicht leicht gefallen ist.

Eine zukunftsorientierte Reaktion:

Ganz praktische Gründe für diese Entscheidung führt Mike Schneising, der Betriebsleiter der Lautergold Paul Schubert GmbH, an: "Da die Anzahl der Auftritte unserer Hoheiten in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen sind, wollen wir auch prüfen, ob zukünftig vielleicht doch nur eine Repräsentantin die Stadt Lauter-Bernsbach und unser Unternehmen zu öffentlichen Terminen vertreten könnte."

Es sei wichtig, mit der Zeit zu gehen, Veränderungen zu erkennen und auf diese zukunftsorientiert zu reagieren. Zudem soll das Amt wieder attraktiver werden und in seiner Wertigkeit wachsen. So werde aktuell geprüft, mit welchen zusätzlichen Anreizen gearbeitet werden kann.

"Das Programm zum Vugelbeerfast wird auch ohne Wahl sehr spannend. Der Freitagabend wird ganz im Zeichen der Vugelbeerwochen stehen", sagt Bürgermeister Kunzmann. Sonntag ist die Krönungsgala mit Hoheitentreffen. "Über das Konzept der zweistündigen Show, in deren Rahmen wir auch unseren Bürgerpreis vergeben, werden wir Ende März informieren", verspricht Thomas Kunzmann.