Abwasser: Verkürzte Bauzeit in Steinheidel

Abwasser Zentraler Anschluss des Breitenbrunner Ortsteils kostet halbe Million

Breitenbrunn. 

Breitenbrunn. Es ist Herbst und erfahrungsgemäß werden in dieser Jahreszeit zahlreiche Bauvorhaben abgeschlossen. Gerade auch beim Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) ist das so.

Anwohner sind zufrieden

Am vergangenen Montag war Geschäftsführer Dr. Frank Kippig deshalb in Breitenbrunnl zu Gast. Dort wurde im Ortsteil Steinheidel ein Meilenstein genommen. Mit dem Anschluss an den Abwasserverbindungssammler Erlabrunn-Breitenbrunn endete erfolgreich die abwassertechnische Erschließungsbaumaßnahme. Auf einer Länge von 540 Metern wurde ein Schmutzwassersammler der Nenngröße DN 200 verlegt. Der Bauraum im Carolathal, im Seifenrand und in der Jägerhäuser Straße war dabei eine echte Herausforderung, weil er nicht gerade einfach war. Von dieser Maßnahme profitieren, laut Zweckverband, 25 Grundstücke.

Über 21 Häuser wurden an die zentrale Entwässerung angeschlossen. Die Abwässer fließen zukünftig in die Kläranlage Breitenbrunn und werden dort gereinigt. Die Kosten für den Hauptsammler lagen bei zirka 467.000 Euro. 42.000 Euro haben die Hausanschlüsse gekostet. Damit lag die Gesamtsumme für den Bau bei mehr als einer halben Million Euro. Nur 3,3 Prozent stammten aus Fördermitteln. Das Ingenieurbüro Seemann war mit der Planung beauftragt. Viel Lob gab es für die ausführende Firma Meta Stone - Anwohner zeigten sich mit der Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft sehr zufrieden. Während der Freigabe war das der Grundtenor.