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Vogtland

Acht neue Informationstafeln im Preßnitztal

Historie Eisenbahngeschichte und Touristisches stehen im Mittelpunkt

Niederschmiedeberg. 

Niederschmiedeberg. Entlang des Preßnitztal- Rad- und Wanderwegs stehen zwischen Wolkenstein und Steinbach acht neue Informationstafeln. Dieser Abschnitt entlang der früheren Bahntrasse misst zirka 15 Kilometer. Die neuen Schilder sind in Zusammenarbeit mit den anliegenden Städten und Gemeinden Mildenau, Wolkenstein, Großrückerswalde und Jöhstadt sowie dem Verein IG Preßnitztalbahn und dem Verein Annaberger Land entstanden. Inhaltlich beschäftigen sie sich um jeweils drei Themen. Das Wichtigste dabei bildet die Geschichte der Preßnitztalbahn. Deren Geschichte begann mit der Inbetriebnahme am 1. Juni 1892. Jahrzehnte lang diente die Trasse als wichtige Verkehrsader zwischen den Orten und Unternehmen der Region. Heute verkehren die Züge der IG Preßnitztalbahn nur noch zu touristischen Zwecken auf einem wieder aufgebauten, etwa neun Kilometer langen Teilstück zwischen Steinbach und Jöhstadt. Außerdem ist auf den Tafeln je ein allgemeinhistorischer Text abgedruckt. Den Abschluss bilden Ausflugstipps. Die Tafeln sind mit Fotos bestückt. Sie sorgen für mehr Anschaulichkeit. Außerdem trägt jedes Schild eine Karte mit dem aktuellen Standort zur Orientierung für Wanderer und Radfahrer. Alle acht sind sowohl auf Deutsch als auch auf Tschechisch und Englisch ausgeführt. So können sich auch Gäste aus dem direkt angrenzenden Nachbarland und englischsprachige Touristen mit den Inhalten vertraut machen.

"Die neuen Schilder stellen eine Ergänzung zu den zwischen dem tschechischen Vejprty (Weipert) und Steinbach Informationstafeln dar. Sie werten die Region zusätzlich auf", sagte Andi Weinhold. Er ist Geschäftsführer des Vereins zur Entwicklung der Region Annaberger Land. Dieser fungiert als zuständiger Trägerverein zur Umsetzung des Förderprozesses LEADER im Gebiet des Annaberger Landes. Die Investitionskosten belaufen sich auf 14.000 Euro. Die Förderung durch das Programm LEADER zur Entwicklung des ländlichen Raumes beläuft sich auf 75 Prozent oder reichlich 10.000 Euro.